Samstag, Mai 18

Minneapolis - ...hat auch eine Weirdo-Szene

Eine kleine Fläche dieser Szene wird durch die Mitglieder der Band the Miami Dolphins abgedeckt. Diese füllen ihre Freizeitlücken nicht nur mit unzähligen Nebenprojekten, sondern versuchen sich nebenbei auch als Redakteure und Labelbosse - mit durchschnittlichem Erfolg.

the Miami Dolphins:

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Wären the Miami Dolphins ein American-Football-Team, dann sicherlich mit höchst eigenwilliger und schwer berechenbarer Taktik; und Sängerin Beth Bambery (außerdem Frontfrau bei Bambi and the Tin Man) eine äußerst akrobatische Cheerleaderin, die im Dauersalto quer über's Feld fegt - während des Spiels. Bislang können die vier Amis auf drei Alben zurückblicken, die allesamt auf Tape gebannt wurden und über ihrer Bandpage erhältlich sind. Ihre ersten beiden Alben nhamen sie mit schmeichelhaften lo-fi-Sound selbst auf, wobei das zweite Album "Neon and Foam" teilweise sogar live mittels einem Tascam 4-Track-Cassette-Gerät eingespielt wurde. "Capri Sun" wurde in den Studios des McNally Smith Music Colleges eingespielt, klingt voller und entfernt sich etwas vom voran gegangenen Noise-Rock und Trash-Punk. Garagentor auf, Surfbrett unter'm Arm geklemmt und ab an den Strand.    



Patrick Larkin's Summer Zonk:

Myspace
Seit 2008 hat the Miami Dolphins-Gitarrist und Zweitstimme Patrick Larkin drei Alben und eine EP in Eigenregie aufgenommen und veröffentlicht. Wenn man nun wirklich jemanden als Weirdo bezeichnen muss, dann sicherlich diesen Herren. Irgendwas zwischen Singer/Songwriter, Country, Folk-, Art- und Psych-Rock, und für Fans dieser Sparten entweder ein experimenteller Seitensprung - oder unerträglicher Krach. Ist sicherlich nicht einfach zu beantworten.




Worryers:

Um einiges versöhnlicher zeigt sich Patrick Larkin in seinem Projekt Worryers, welches er als Sänger und Gitarrist zusammen mit Drummer Sage am Laufen hat. Eingängig und in klassischer Rock-Manier, teils mit sonorer Stimme, als wolle er sich geradezu für seine stürmischen Ausuferungen seiner anderen Projekte entschuldigen. Bis man beim letzten Track "Apple Pie" angelangt...





Nallo:

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Wow! Nallo stecken definitiv in einer Zeitschleife irgendwo in den 70ern fest. Anders lässt sich ihr vollkommen unbeschwehrter und warmer Mix aus Psychedelic, Garage und Beatles wohl nicht erklären. Zum Reinhören am besten ihr bislang einziges Album "Mechano and the Trees" antesten und mit den schmissigen Rocknummern "Submarines", "Comet Pt.1 & 2" anfangen.



Toxic Shrews:

Myspace//Soundcloud
Er fungiert als Bassist in den Bands the Miami Dolphins und Nallo, scheiterte mit seinem Tape-Label Cat People und ist als Soundtüftler unter dem Namen Panda Teeth aktiv: Ronnie Lee will sich überall mal versuchen. Nun ist Schluss mit lustig! Als Kontrast zum Schönklang seiner Band Nallo lassen Toxic Shrews verzerrte Gitarren explodieren und präsentieren den Garage von seiner noisigsten Seite


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