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Sonntag, Mai 13

Derbe Lebowski - Derbe Lebowski



Kurzinfo:

Dass die vier Jungs der misanthropischen Berliner Undergroundszene entspringen, zeigt schon das düstere Artwork ihrer zweiten LP "Derbe Lebowski". Leute von Henry Fonda, Hatehug und Femme Krawall treten zum dritten Mal das Gaspedal bis zum Anschlag durch und lockern ihren zerfahrenen Powerviolence/Fastcore-Hybriden mit einigen treibenden Punkmelodien auf.


Band: Derbe Lebowski

Titel/Release: Derbe Lebowski/Album (100x Silver Vinyl w/ Red Screenprinted B-Side; 100x Silver Vinyl w/ Black Screenprinted B-Side; Black Vinyl; Digital)

Label: Spastic Fantastic Records, Dead Heroes Records

Erscheinungsjahr: 2017

Genre: Hardcore, Punk, Powerviolence, Fastcore

FFO: Spazz, Henry Fonda, Charles Bronson

Links: Facebook\\//Bandcamp\\//Soundcloud




DL "Derbe Lebowski"

BUY Here, Here, Here & Here

Montag, Juni 15

Derbe Lebowski - Broken Glass LP



Band: Derbe Lebowski

Titel/Release: Broken Glass/Album (400x Black, 100 Clear Red w/ reg. Cover, 100x Clear Red w/ scr. pri. Cover, 10x TP Vinyl, Digital)

Label: Spastic Fantastic Records

Erscheinungsjahr: 2014

Genre: Powerviolence, Hardcore-Punk, Fastcore

FFO: Spazz, Henry Fonda, Charles Bronson

Links: Facebook\\//Bandcamp\\//Soundcloud



Kurzinfo:

You are entering a record of pain! Keine Ahnung, ob das hier dem Dude gefallen würde. Scheinbar war aber zumindest der Maz dermaßen von Derbe Lebowski's Demo-Debüt "Remove Your Mask" angetan, dass er sich das Berliner Quartett gleich mal für deren ersten "Longplayer" unter den Nagel riss. Und wenn der Maz mit seinem Labelnamen dafür einsteht, dann kann es eigentlich nur ordentlich zur Sache gehen.
Der eröffnende Titeltrack gleicht verhältnismäßig fast schon einem bedächtigen Warm-Up für die folgenden 16 Songs, die mit Spielzeiten zwischen zwanzig Sekunden und zwei Minuten zumindest schonmal die offensichtliche Marschroute vorgeben: Tempo, Tempo, Tempo. So toben sich die vier Wüteriche ambivalent zwischen Powerviolence, Fastcore und Trash aus, ohne dabei an Punkspirit einzubüßen. Das passt in seiner rohen, dreckigen und unprätentiösen Art hervorragend ins Profil des Dortmunder Kultlabels, als auch in die San-Diego-Ecke. Eingefangen übrigens live nahe des nicht weniger kultigen und Berlins einzig wahren Dorfplatzes, in Form gebracht von Afterlife Kids- und Henry Fonda-Schlagzeuger Ben John.

DL & BUY "Broken Glass" LP or DL Here

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Montag, Juni 3

Die Bandcamp-Punks Vol. 9



New Dead Project:

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Schule schwänzen, Job kündigen, spießigen Freundeskreis den *rsc* zeigen. Die vier ungarischen Hardcore-Punks von New Dead Project liefern dir genügend Gründe und Hasspotential, dein Leben nochmal neu zu überdenken und gehörig umzukrempeln. Rein in den untapizierten, wie eine Tropfsteinhöhle feuchten Kellerclub und zusammen mit einer Hand voll Tobsüchtigen sich jeglichen Frust und Hass von der Seele schreien.  



Derbe Lebowski:

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Jetzt wird's wild! Das Debüt der vier Weddinger Derbe Lebowski erschien Ende 2012 als Co-Release zwischen Skull Witch Records und Mustard Mustache. Hyperaktiver Fastcore und Powerviolence mit hektischem Gekeife und Growling und sich somit in der Ecke zu Spazz und The Locust gesellend. Die 18 Songs durchdringen in gerade mal 14 Minuten die Lautsprecherboxen und sind somit auch wieder schneller vorbei, als das man aus Überforderung und -anstrengung die Stop-Taste drücken könnte. Und mit ihrer Anti-Diskriminierungs-Propaganda in jeglicher Richtung bekommen sie natürlich auch den Punkstempel aufgedrückt. Das Cover ihres Debüts entstammt den Händen des Berliner Designers/Illustrators/Musikers Tom is the Bastard.


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Mann kackt sich in die Hose:

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Ach du meine Güte...was hat sich denn der Maz da wieder an Land gezogen?! Das Dortmunder Trio ist nicht nur eines der neueren Produkte in den Regalen des Kamener Trash-Labels Spastic-Fantastic, sondern auch eines der jüngeren Bandprojekte seines Oberhauptes Maz. Gemeinsam mit seinen beiden Die Eule im Bart des Judas- und NXD-Kollegen Timm und Markus (beide auch bei The Jim Tablowski Experience) geht's mal wieder kakophonisch atonal und vollkommen überdreht Richtung deutschsprachigen Trash-Punk. Will sich zudem mit dadaistischen Texten und einem obskurem Bandnamen - bei dem die angezeigten Resultate der Google-Suche sicherlich nicht weniger obskur sind - gar nicht erst jedem aufdrängeln. Label-Fans bekommen das 3-Track-Demo klassisch auf Diskette, die zusammen mit Textblatt, Aufnäher und einem Streichholz im Jutesack untergebracht sind. Runde Sache also...



The Blackmail:

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Das Quartett aus Minsk spielt zeitlos schönen Post Punk und vermengt diesen mit New-Wave-Elementen, und zwar auf dermaßen britischer Art und Weise, dass man nur schwer glauben kann, dass diese Jungs tatsächlich aus Weißrussland kommen. Der letzte Song "On the Way Back Home" ihres zweiten Releases und gleichzeitig ersten Full-Lenghts "New Ritual" entstand zusammen mit Ben Daniels von den Indie-Dream-Poppern A Sunny Day in Glasgow.  





Ventura:

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Das chilenische Quartett Ventura ist das nächste Paradebeispiel dafür, dass die spanische Sprache dem Punk buchstäblich in den Mund gelegt wurde. Mit südamerikanischen Temperament, treibenden Hooks und einem hyperaktiven Schlagwerk geht's unerschöpflich durch treffsicheren (Melodic) Punk. Ihr zweites Album "Los Engranajes de Valverde" erschien über das ebenfalls in Vina Del Mar beheimatete Label JRcords.



 
Außerdem

Marracash Orchestra:

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Dieses Jahr hatte das Marracash Orchestra die Gelegenheit, die Eurasia Stage des Berliner Karnevals der Kulturen zu rocken. Und das auch noch zu einer Tageszeit, wo der Pegel des partyhungrigen Publikums gerade den Gipfel der Ausgelassenheit erreicht hatte. Aber Zeit und Ort sind für das Dresdner Sextett sowieso nur relativ. Auch überall sonst und zu jeder anderen Zeit hätten sie die Stimmung zum Überkochen gebracht. Mit ihren treibenden Electrobeats und tanzwütigen Balkanrhythmen ließen sie Oompa Loompas genauso hoch springen, wie die bunt durchmischte breite Masse, die selbst bei Crossoverausflügen und Hardcoreausbrüchen nicht zu bremsen war. 2006 debütierte die Band mit ihrem Album "The First World Session" und veröffentlichte seitdem im Drei-Jahres-Rhythmus zwei weitere Alben. Ihr bislang letztes "Pandemonium" rührt über die oben genannten Stile hinaus noch Dub, Hip Hop, etwas Western und - nicht nur zuletzt wegen des anarchistischen Vermischens dieser - eine gehörige Portion Punk mit unter und lässt somit grinsend den Rezensenten nach und während eines jeden Songs ständig im Genrekatalog hin und her blättern. Sollten die Jungs also mal irgendwann in eurer Nähe auftreten, lasst euch das nicht entgehen. In der Zwischenzeit könnt ihr euch mit "Pandemonium" auf CD oder Vinyl vergnügen, die über der Bandpage erhältlich sind.




G punkt Effekt:

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Liebe ist ein kaltherziges Biest und Politik sowieso scheiße. Darum begegnet die Band G punkt Effekt um Sängerin, Violinistin und DJane Miss Vergnügen diesen beiden Themen mit der Leichtigkeit des Seins. Das gelang der Weltenbummlerin bereits mit Stan and Laura und Animal Cops ausgesprochen gut, mit denen sie in einer Art experimentelles Noir-Genre entfloh. In Berlin endlich angekommen und das dortige Nachtleben in vollen Zügen genießend, war es nur eine Frage der Zeit bis sie schließlich auf vier Gleichgesinnte traf, darunter auch Bassistin und Sängerin Nicky Filou aka Feelya Feeling (ex-Sloppy Talk, Feelya & Frankensnyder). Nach etlichen Proberaumsessions hatte man 2010 genügend Songs in petto, um sich mit ihnen in der Neu-Köllner Tonbrauerei einzunisten und diese letztendlich mit ihrem Debüt- und bislang einzigem Album "Couchtales" wieder zu verlassen. Fünfzehn Songs sind darauf enthalten, die die Band selbst unter der Überschrift "Chanson-Punk" versammelt. Heißt im Klartext: Indie-Pop, NDW, Ska und etwas Folk wachsen aus der Freizügigkeit des Chansons und der Unbekümmertheit des Punks heraus. Das klingt ausgelassen, frech, manchmal sogar etwas kabarettistisch und schert sich einen Kehricht darum, ob andere das nun gut finden oder nicht. "Couchtales" ist als sympathisch gestaltetes DIY-Digipak noch immer im Bandlager vorrätig und darf bestellt werden.

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