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Sonntag, November 12

Les Trucs - Manchmal sind welche nackt



Kurzinfo:


Band: Les Trucs

Titel/Release: Manchmal sind welche nackt/EP (30x Tape w/ acrylic sausage; Digital)

Label: DIY/Bandcamp

Erscheinungsjahr: 2017

Genre: Electro, Experimental, Art-Pop, Theater, Ambient

FFO: Zan-zan-zawa-veia, Bubblyfish, STU

Links: Bandpage\\//Facebook\\//Soundcloud\\//Myspace



Ja, es existiert noch, dieses selbsternannte 2-Mensch-Ding-Orchester um ex-Antitainer Tobi Piel und Charlotte Simon (u. A. Droll Academy & The Latah Movement). Vier Jahre nach ihrer selbst-betitelten EP senden Les Trucs mal wieder völlig aus dem Kalten und ohne viel Promotion ein musikalisches Lebenszeichen ab. "Manchmal sind welche nackt" lautet der banale wie schwer widerlegbare Titel der 2-Track-EP, die mindestens genauso kunstvoll wie ihre Musik, als schlicht-labelloses, rotbraunes und handnummeriertes Tape mit Acryl-Wurst daher kommt. Diesmal in Eigenregie und wohl auch mehr als Gestus gedacht, um die Wartezeit auf ihr drittes, für das nächste Jahr angekündigte (!!!!) Album zu überbrücken.
Die zwei Songs entstanden im Studio während der Vorbereitungen zu ihrer Musical-Performance im Art Rotterdam, Februar 2017, der auch andere Künstler wie Anna Hjalmarsson (Herpes) und Anne-Louise Hoffmann (Rubbert Twist) beiwohnten. Daher gestalten sich diese auch wesentlich avantgardistischer, als das auf ihren bisherigen Veröffentlichungen der Fall war. "It's The Fascia...." bleibt mit seinem vokalen Mittelpart wohl noch am ehesten im Gedächtnis hängen, als die restlichen, stoisch zusammen gebasteltete acht Minuten Ambient.
Für mich zwar nicht gerade ein Highlight-Release der beiden Electro-Freigeister, was vielleicht aber auch daran liegt, dass es für eine Live-Performance konzipiert wurde. Für hartgesottene Fans natürlich ein Pflichtkauf, is klar, ne?!

Stream & Buy "Manchmal sind welche nackt"

Samstag, November 30

Les Trucs - Fuchs frisst Weltraum 7"


Bandpage//Facebook//Soundcloud//Myspace



Das selbsternannte Zwei-Mensch-Ding-Orchester um Tobi Piel (Antitainment) und Charlotte Simon alias Scalett Scamper (Droll Academy, The Latah Movement) wird von seinen Labels weiterhin rar gemacht. Im Falle der neuen Les Trucs 7inch "Fuchs frisst Weltraum" war es das französische Label Ego Twister Records, das gerade mal 50 Stück auf Clear-Vinyl produzierte, welche allesamt und innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren. Der Rest muss zumindest vorerst "nur" mit dem Bandcamp-Download (derzeit 2,- €) vorliebnehmen. Der kann sich im Vergleich zur 7inch zwar nicht so gut sehen-, dafür aber genauso gut hörenlassen. Die A-Seite enthält den titelgebenden Song, der ungewohnter Weise den Trash unter die Matte kehrt, stattdessen epischen und orchestralen Electro ausrollt. Ein Song, der sicher nicht bedingungslosen Zuspruch der alteingessenen Fans erhalten wird, allerdings auch nicht unabhängig betrachtet werden kann. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten Les Trucs nämlich mit dem Autor und Theaterregisseur Nis-Momme Stockmann zusammen, mit dem sie seit je im "transmedialen Varieté" zu erleben sind. Literatur trifft auf Electro, sozusagen. Eines dieser gemeinsam ausgetüftelten Bühnenstücke ist eben auch "Fuchs frisst Weltraum" (siehe unten + DL), wo der gleichnamige 7inch-Song bereits als Quasi-Akustik-Version eingebaut und auf der 7inch nun in ein songdienliches Format gesteckt wurde.
Mit "We Came to Destroy Rock'n'Roll" eröffneten Les Trucs den Electro-Trash-Reigen ihres ersten Albums "Schönen Grusz vom Getriebe" und machten den Namen buchstäblich zum Programm. Die "Fuchs frisst Weltraum" 7inch hält auf der B-Seite nun einen partytauglichen Remix parat, um den sich Ego-Twister-Chef Yan Hart-Lemmonier höchstpersönlich kümmerte. 




Stream + Buy Digitally "Fuchs frisst Weltraum" 7inch

Jahres-Sampler