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Samstag, September 8

Varan - Lachen Auf Zeit



Kurzinfo:

Lange Zeit habe ich es vor mich hin geschoben, nun aber fühle ich mich doch genötigt, ein paar Worte über Varan's Album "Lachen Auf Zeit" zu verlieren.
Zwar liegt das Album-Debüt des 2012 zusammengefundenen Quintetts aus Merseburg nun auch schon fast zwei Jahre zurück, an Wichtigkeit und Valenz es aber keineswegs eingebüßt. Beeindruckend ist vor allem die Vielseitigkeit der Band, die im Vergleich zum raueren Debüt "Fremde Spiegel" eine gehörige Schippe Melodie draufpacken und vor allem cleanen Gesangspassagen mehr Freiräume geben. Kein Schritt zurück, sondern vielmehr eine Steigerung der Intensität auf der emotionalen Ebene. Wahnsinn, wie melodische als auch melancholische Gitarrenlinien, hartes Metalriffing, leidenschaftlicher Gesang und wütendes Geschreie auf "Lachen Auf Zeit" zu einer glühend-heißen Symbiose verschmelzen. Ich verspreche euch: wer Varan bislang noch nicht auf dem Schirm hatte, hat was verpasst im Post-Hardcore-Sektor! Folgerichtig konnten die Sachsen-Anhaltiner für ihr zweites Werk auch einige Labels finden, die dem Album nebst zweier Tape-Varianten auch das erste Vinyl-Release der Band (in drei Farbvariationen) bescherten.

Band: Varan

Titel/Release: Lachen Auf Zeit/Album (100x Green Clear Vinyl; 100x Orange Clear Vinyl; 300x Black Vinyl; 40x "Anarchy Red" Tape; 40x "Anarchy Black" Tape; Digital)

Label: SM Musik (Vinyl); United Blood Records (Vinyl); Mustard Mustache (Tape); Hardcore 4 Losers (Tape); Pogohai Records (Tape)

Erscheinungsjahr: 2016

Genre: Post-Hardcore, Punk, Emo

FFO: Start A Fire, Reznik Syndrom, SparkleDrivenFairytale

Links: Facebook\\//Last.fm\\//Bandcamp




DL "Lachen Auf Zeit"

Buy Here, Here, Here & Here

Freitag, April 10

Varan - Fremde Spiegel



Band: Varan

Titel/Release: Fremde Spiegel/Album (300x CD, Tapes, Digital)

Label: DIY/Bandcamp

Erscheinungsjahr: 2014/2015

Genre: Modern Hardcore, Post-Hardcore, Hardcore-Punk, Melodic Hardcore


Links: Facebook\\//Last.fm



Kurzinfo:

Mein großes Problem als Rezensent ist, dass ich leider viel zu wenig Zeit aufbringen kann, um selber mal interessante Musikseiten zu durchstöbern. Dann nämlich wäre ich schon viel früher auf das Review von Borderline Fuckup zu Varan's Album-Debüt "Fremde Spiegel" (Achtung: Schleichwerbung!) gestoßen. Ein zweites Problem ist, dass man nach dem Lesen eines tollen Reviews selber nur schwer Worte findet, ohne dabei der Versuchung des Wiederkäuens zu unterliegen. Deshalb will ich mich auch gar nicht in all zu vielen Worten verlieren und stattdessen die Fakten auf den Tisch legen: fünf sachsen-anhaltinische Jungs, die den Hardcore nicht neu erfinden, ihn dafür aber FETT (zufrieden, Rocki?) gegen die Wand spielen. Wuchtig produzierter Modern- bzw. Post-Hardcore, wie ihn Escapado & Co. schon vor Jahren salonfähig machten, der mit frenetisch-schneidenden Gitarren auch immer wieder die Nähe zum Melodic Hardcore (höre unbedingt "Rigor" und "Mentalog") sucht. Ein FETTES Brett, das man nicht unbedingt im Untergrund suchen würde. Schön, dass es dort trotzdem zu finden ist.

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