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Samstag, Februar 14

Irish Handcuffs - ...Hits Close to Home. LP



Band: Irish Handcuffs

Titel/Release: ...Hits Close to Home./Album (200x Black, 50x Orange & 50 Blue Vinyl, CD)

Label: Fond of Life/Shield Recordings

Erscheinungsjahr: 2014

Genre: Pop-Punk, Punk, Melodic Punk

FFO: Millencolin, The Offspring, Idle Class, Donots

Links: Bandpage\\//Facebook\\//Twitter\\//Soundcloud\\//Myspace\\//Bandcamp\\//Tumblr



Kurzinfo:

Auch auf ihrem ersten Longplayer kommen die vier Regensburger größtenteils mit drei Akkorde aus, um die gut gelaunte Pop-Punk-Gemeinde bei selbiger zu halten. Gleich die ersten drei Songs fegen eingängig und mit fröhlichen Singalongs eher die kalifornische Küste entlang, denn graumelierten Blockfassaden, und wirbeln dabei eine Menge Spaß auf. Doch einzelne Songs aus dem insgesamt homogen fließenden Album herauszupicken, ist eigentlich unnötig. "...Hits Close to Home." enthält zehn - davon neun neue und einen bekannten ("Derail" von ihrer Split-7" mit Dan Webb and the Spiders) - melodiöse Songs, die allesamt nur eine Richtung kennen - ...

Buy Here, Here, Here, Here & Here

Sonntag, Januar 12

Gesplittet, Teil 1

Delos/Yusuke Split-7"


Delos Facebook//Delos Bandcamp//Yusuke Facebook//Yusuke Bandcamp

Mit ihrer selbstbetitelten Debüt-12" sorgte das Bremer Quintett Delos im letzten Jahr mit altbewährtem Hardcore-Punk-Screamoviolence für frischen Wind. Eingängige, stürmische und melodiöse Gitarren zugleich, stellten sich gegenüber einem infernalen Kreisch-Duo auf. Und da Delos ehemalige Mitstreiter von Gentle Art of Chokin' und Louise Cyphre angehören, hatte React with Protest somit natürlich auch zwei verdammt gute Gründe, die Band bei sich aufzunehmen. Ende 2013 steuerten die fünf Hansestädter zwei neue Songs zur gemeinsamen Split mit dem amerikanischen Emoviolence-Screamo-Outfit Yusuke bei, die sich in ihrem DIY-Pathos zwar als ebenbürtiger Partner erweisen, in ihren drei Songs, trotz eingeschobener Verschnaufpausen, aber wesentlich ungestümer und mit mehr Speed zur Sache gehen.

Die Split-7", die 500mal auf schwarzes Vinyl gepresst wurde und mit Textblatt und DLC kommt, erschien über das aufstrebende Dresdner Label Pike Records, das für die Verwirklichung der 7" mit React with Protest und noch einigen internationalen Labels kooperierte. 

DL Side A (Yusuke)



Kapytaen/Belladone Split-10"


Von wegen Ruhe und Erholung im Kurstädtchen Würzburg. Die vier Jungs der Hardcore-Punk-Combo Kapytaen machen keine Gefangenen und sehen grundsätzlich das Schlechte - in allem. Ihr sich geißelnder Crust-Punk erinnert in seiner düsteren und bedrohlichen Art an Bands wie Alpinist, Danse Macabre oder Jungbluth und führt auf direktem Weg ins Moshpit. Und nur dorthin! Neben zwei bereits auf dem Demo Tape enthaltenen und neu eingespielten Songs, winkt die Split-10" mit Belladone nun mit vier neuen Tracks, darunter auch der Song "Hoffnung", der auf unserem zweiten Jahressampler zu finden ist. Mit Belladone haben sie nun einen ebenso finster klingenden Bruder im Geiste gefunden, nur dass dem französichem Duo eben lediglich Gitarre, Schlagzeug und zwei äußerst standhafte Mikrofone ausreichen, um ordentlich Lärm freizusetzen. Die 2010 gegründete Band debütierte 2012 mit ihrem selbstproduzierten Album "Ophiuchus" (Freedownload über Bandcamp) und steuerten für die Split nun vier neue Songs bei. Dabei gehen die beiden Schreihälse aus Lyon zwar genauso brachial wie ihre deutschen Split-Partner zu Werke, finden sich aber eher im Post-Hardcore wieder, der 'ne ordentliche Kante Black Metal abbekommen hat und daher auch etwas atmosphärischer wirkt.

Zwei hervorragende, sich ergänzende Bands, deren Split-Release vorerst nur digital erscheint. Ob der Sprung auf''s Vinyl klappt, hängt auch von euren Bandcamp-Spenden ab.



Irish Handcuffs/7 Years Bad Luck Split-7"


Vier Mann, drei Akkorde. So simpel kann man die Regensburger Band Irish Handcuffs mittlerweile nicht mehr abhaken. Zwar ist es immer noch eingängiger Pop-Punk, der mit Feel-Good-Melodien seinen Anker direkt im Ohr wirft. Jedoch bewiesen sie bereits mit ihrer Debüt-EP "Stubbs", die sie gleich mal auf orangenem, weißem und grünem 7"-Vinyl veröffentlicheten, dass Irish Handcuffs mehr als nur ein Nebenprojekt von Kötti (Red Tape Parade) und Forster (The Holy Kings) ist. 2013 folgte zuerst die Split-7" mit den Bostoner Punkrockern Dan Webb and the Spiders, während sie vier Monate später mit dem Innsbrucker Trio 7 Years Bad Luck einen gleichgestrickten Split-Partner fanden. Während die Österreicher allerdings deutlich hörbar ihre Songs gerne als Begleitmusik in diversen Teenie-Komödien wiederentdecken würden, wirkt die Ausgelassenheit und Unbeschwertheit der vier Ostbayer tatsächlich so, als würden sie sich noch immer in der Blütezeit ihrer Jugend befinden - mit dem Skateboard unter den Fußsohlen und dem Dosenbier in der Hand. Leider ist diese Authentizität bei Pop-Punk-Bands heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso so schöner also, dass man einigen von ihnen diesen Schneid noch abkaufen kann.

Die Split-7", der die Bands jeweils einen Song beisteuerten, erschien auf rotem (50 Stück) und schwarzem (250 Stück) Vinyl.




Black Shape of Nexus/Lazarus Blackstar Split-LP

BSON Bandpage//BSON Facebook//BSON Bandcamp
LB Facebook//LB Reverbnation//LB Myspace

Nach den letzten Glücksgriffen mit den Sludge-Black-Metallern Red Apollo aus Dortmund und der Hannoveraner Doom-Death-Metal-Band Serpent Eater, gibt's für die neu gewonnenen und düster gestimmten Anhänger des niedersächsischen Labels Alerta Antifascista bereits den nächsten, wuchtigen Nachschlag. Dafür konnte sich das Label die Dienste des Mannheimer Sextetts Black Shape of Nexus und die mit einem Mann weniger aufgestellten Engländer Lazarus Blackstar (ehemals Khang) sichern. Dabei braucht man zwischen der A- und B-Seite eigentlich gar nicht groß auseinanderklamüsern, da sich die Split-LP dank der musikalischen Nähe der beiden Beteiligten recht homogen gestaltet, von der Herzkranke und Klaustrophobiker aber lieber die Hände lassen sollten. Insgesamt 36 Minuten amp-durchzogenes Sludge-Gegrolle, das wie eine schleppende Walze langsam über den Brustkorb rollt. Ein Sumpfmonster, das mit jeder verstrichenen Minuten mehr immer tiefer im Schlamm versinkt. Dass sich die Engländer dabei für den etwas melodischeren Teil auszeichnen, liegt vor allem auch an ihrem Stoner- und größerem Hardcore-Gehalt.

Die 180g schwere LP, die auf grauem (100 St.), weißem (100 St.) und schwarzem (300 St.) Vinyl erscheinen wird, kommt in schwerem Coverjacket mit Textblatt und Obi Strip und geht am 13.02.2014 an den Start.

Stream via The Obelisk

Stream and Buy Digitally via Alerta Antifascista

Samstag, Dezember 22

Gerdas Tanzcafé Jahres-Sampler 2012


Artwork by aexl

Haben alle von euch gut Zombies, Feuerbälle, Heuschreckenplage und sogar Gangnam überlebt? Dann ist es jetzt Zeit für die Weltuntergangs-Aftershow-Party. Dem aufmerksamen Blogleser dürfte nicht entgangen sein, dass wir vor einigen Wochen die Vision eines DIY-Mitmach-Samplers ausgesprochen haben. Trotz unglaublich viel organisatorischer Arbeit konnten wir ihn endlich fertig stellen. Es haben insgesamt 25 sehr ausgefallene Bands/Musiker mitgemacht, die euch mit ihrem Beitrag ihren bis dato besten Song präsentieren wollen.

Wir haben für jeden Interpreten eine eigene Mini-Bandpage mit sehr knappen Informationen angelegt. Diese Seite erscheint in einem Popup-Fenster wenn ihr auf einen Künstlernamen in der folgenden Tracklist klickt:

01. Speiser muss ins Bett     –     Enterich
02. Eule Müller     –     Labyrinth
03. Back Again     –     Our Time
04. Irish Handcuffs     –     Static
05. fee.     –     Zurücksehen
06. Madame Hau mich Blau     –     Äidrian
07. Country of Jerks     –     Country of Jerks
08. DanGer0u5     –     Word
09. Pride And Ego Down     –     Skysick
10. Columbus was wrong.     –     Grüne Meile
11. Havarii     –     Vogelfrei
12. Nothing But Rascals     –     Listen
13. Tom von Persebeck     –     Dancing In My Car
14. Norab     –     I'm the Lotus
15. Souls For Sale     –     Zielenvisserij
16. Walter Kovacs     –     Was euch gehört
17. Idiophon     –     Siegen
18. King Lui Van Beethoven     –     Brick Tamland / 998
19. Antikörpa     –     Verlorene Stadt
20. Pavement Poetry.     –     I Smash the Hourglass
21. Alright For Now     –     A Wild Life
22. Furore     –     Moderne Romanze
23. Mr. Cräbs     –     A Throw of (Para-)Dice
24. Kïno     –     Noir (Mastered)
25. Melvin Raclette     –     Geschlechtsverkehr in Hollywood

Los jetzt: Download starten und sich in jede Band verlieben!

Download (Mediafire)
Download (Rapidshare)
Download (Uploaded)
Download (Zippyshare)
Download (Share-Online)

Oder wollt ihr es lieber speicherschonend? Dann könnt ihr den Sampler auch im Stream genießen:

Soundcloud-Set
Youtube-Playlist

Wir wünschen euch ein herrliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2013.

Gerdas Tanzcafé

Montag, Oktober 22

Die Bandcamp-Punks Vol.2



"Ist das noch Punkrock?" sangen jüngst unsere Volksmusikpunks in selbstironischer Weise und warfen damit eine interessante Frage auf. Die Ärzte selbst haben ihre "asoziale" Phase längst hinter sich gelassen, damals, als sie noch mit ausgestrecktem Mittelfinger Richtung Rassismus, Kapitalismus und System wetterten. Heute tragen sie ihre Songs überwiegend auf die Rücken der Bürger aus. Aber wen interessiert denn noch diese Anti-Spießbürgertum-Agenda? Hausbesetzer und Aldipunks sicherlich nicht mehr, die können sich höchstwahrscheinlich nichtmal ihre CD's oder Konzertkarten leisten. Das Musikantenstadl hingegen dürften sie mittlerweile zum Explodieren bringen, denn zum kollektiven Mitschunkeln ist ihre Musik allemal geeignet, nebst hysterischem Gekreische der mitgeführten Enkel versteht sich. Die neue Zielgruppe des Punk??
Anders die Psychobilly-Punks von Mad Sin. Als sich deren Gitarrist Matt Voodoo kürzlich dazu entschloss, sein Talent bei der Castingshow "The Voice" (Auftritt siehe hier) unter Beweis zu stellen, flog er kurzer Hand aus der Band. Die Begründung: "Derartige Formate lassen sich nicht mit dem Verständnis von Mad Sin vereinbaren.", und "[...]Mad Sin lassen sich von niemanden benutzen, verbiegen oder maßregeln". Zu guter Letzt distanzierte sich die Band von Voodoo's Auftritt und natürlich auch von ihn selbst, als Eigenschaft eines Bandmitgliedes, stellte jedoch klar, dass die noch anstehenden Konzerte mit ihm stattfinden werden, um nichts ausfallen lassen zu müssen (vollständiges Statement der Band siehe hier). Konsequent!


Irish Handcuffs:

Drei Männer, drei Akkorde. So banal könnte man Irish Handcuffs aus Regensburg erklären. Die brauchen eben nicht mehr als Gitarre, Bass und Schlagzeug, ein Paar eingängige Melodien und Chöre, um ihren Pop-Punk auf den Punkt zu bringen. So haben Green Day, Jawbreaker und The Lawrence Arms schließlich auch mal angefangen. Mittlerweile wird Pop-Punk immer pompöser und die Dorfjugend fährt nicht mehr auf dem Skateboard, sondern mit dem Mini-E-Roller zur Schule. Irish Handcuffs ist das alles scheißegal, die besinnen sich bewusst auf die Anfangsjahre ihrer Vorbilder und die Naivität ihrer eigenen Jugend. Da, wo es noch ein Nervenkitzel war, als 14-jähriger Dosenbier im Dorfkonsum zu kaufen. Dass die Jungs natürlich nicht naiv sind, zeigen Kötti's Erstband Red Tape Parade und Forster's anderes Projekt The Holy Kings (beide ebenfalls kostenlos via Bandcamp erhältlich).



Sparklefuck & PHOX:

Im Sommer 2012 liefen sich die fünf Punks von Sparklefuck und die sechs Mitglieder der experimentellen Indiepop-Band PHOX in der Wisconsischen Hauptstadt Madison über den Weg. Da die Bingohallen bereits überfüllt und Mikado als ein zu gefährlicher Sport eingeschätzt wurde, verlagerte man das fröhliche Beisammensein in den Proberaum von PHOX. Und weil Fun-Punk und experimenteller Indiepop ja so gut miteinander können, wurde gleich mal zusammen gejammt. Gut, dass wenigstens einer der Beteiligten so geistesgegenwärtig war und den Rec-Knopf der Anlage drückte. Herauskamen nämlich vier äußerst verspielte, luftige - wer hätt's gedacht - experimentelle Indiepunk-Nummern. Das hätte schlimm enden können, lässt sich jedoch recht homogen anhören. Vereint wurden die vier Songs auf der "Unmasked-EP".  




Gnarwolves:

Zugegeben, Gnarwolves ist schon ein ziemlich blöder Bandname (übrigens entnommen aus der UK-Mini-Dokureihe "Frozen Planet"). Und dass sich dahinter vermutlich Fun- bzw. Pop-Punk verbirgt, sollte auch nicht das große Geheimnis sein. Aus Teilen von Kasa und Rasputin und einem aufdringlichen Facebooker, formierte sich die Band 2011 im englischen Brighton. Binnen einen Monats war bereits ihre Debüt-EP "Fun Club" fertig, ihre zweite "Cru" folgte Mitte diesen Jahres. Journalisten feierten Gnarwolves als das nächste große "Gruff-Punk-Ding", woraus schließlich auch gemeinsame Bühnenshows mit Größen wie Touche Amore, A Wilhelm Scream und Basement resultierten. Was soll ich sagen, sie könnten recht haben. Gnarwolves verzichten in ihren recht kurzen Songs auf sich unnötig wiederholende Refrains und Textzeilen, nehmen wiederum auch gerne mal ein, zwei Akkorde zu den üblichen drei hinzu. Und mit Einlagen wie dem schwermütigen Riff in "Decay" und dem Parolengestampfe in "Reaper", blitzen auch noch etwas ihre Hardcorewurzeln hervor. Um sich das Podest mit Hot Water Music, Against Me! oder Lifetime teilen zu können, bedarf es sicherlich noch etwas Kontinuität. Der Grundstein aber ist gelegt.



Kozmosz:

Ganz ehrlich, ich habe keinen blassen Schimmer, worüber diese Jungs hier singen. Was ich aber sagen kann ist, dass sich ungarisch mindestens genauso gut für Ska-Punk eignet, wie dänisch oder italienisch. Dabei sind Kozmosz aus Budapest eigentlich keine reine Ska-Band. Ihrem ungarischem Gesang haftet stets etwas folkloristisches an, der Ska-Rap von "Az Okosak Földje" (Song) klingt stark nach 90ger-Crossover und der Song "Kesz" ist Modern Punk in Reinkultur. Kurzweilig und abwechslungsreich, wie man es von einer EP nicht unbedingt erwarten muss. Schönes Ding, Ungarn!



Etai Keshiki:

Frisch geteert in den Delorean gesetzt, einmal 90ger und zurück, mal schauen, wie viele Einflüsse kleben geblieben sind. Dieser Hybrid aus Leeds lässt sich so ohne weiteres gar nicht in Worte fassen. Spuren von Emoviolence, No Wave und Noiserock auf der Basis zerknirschenden Punk-Rocks. Ääh? Zielgruppe dürften wohl Trash-Punks sein. Klingt jedenfalls sehr abgefahren. Neben Bandcamp gibt's das Zeug via Hypnowave Records (könnt ihr euch auch noch mehr krankes Zeug kostenlos downloaden). Die Tapes und CDr's sind mittlerweile alle vergriffen.




Disco//Oslo:

2009 haben die vier Oldenburger bereits mit ihrem "Demo I" für mächtig Furore bei den Kritikern gesorgt. Positiv wohlgemerkt. Da kann auch ich mich nicht herausnehmen, selbst wenn ich wollte, denn diese Art von Punk bietet nunmal sehr viele Angriffspunkte. Vielleicht auch, weil ihn schon so viele Bands praktizierten und dies immer noch tun. Turbostaat, Pascow, Dackelblut, Frau Potz - man könnte noch so viele Namen in die Referenzenrunde werfen, und böses dabei denken. Muss man aber nicht. Disco//Oslo haben vielleicht nicht gerade den originellsten Namen, dafür aber eine sehr eindeutige Handschrift, die sicherlich auch mal den neugierigen Blick zum Banknachbarn wagt. Disco//Oslo sind aber nunmal Punks, und im Gegensatz zu unseren Politikern, um einiges geschickter. Klevere Texte werden in dynamische Melodien verpackt, niemals resignierend, aber wütend und angriffslustig. So hört man das gerne im Moshpit, so ganz ohne peinliche Gefühlsausbrüche oder Weichspülerei. Lasst euch also vom Bandnamen nicht abschrecken. Eine Hörprobe schadet (und kostet) ja nichts.



Halbstark:

Zum Abschluss noch etwas für die Abteilung Antifa. Pädagogisch nur für diejenigen wertvoll, die in ihrer Freizeit die Sportarten Pflastersteinweitwurf, Brenn mein Auto brenn oder Hausbesetzen betreiben. Genau das richtige vor, während und nach der Mai-Demo. Staat? Scheiße! Kapitalismus? Scheiße! Staatsgewalt? Bastards! Anarcho-Punk über alles, gegen alles. Hätte man in dieser Form nicht unbedingt erwarten können, da einige Mitgliedern mit ihren Nebenprojekten Henry Fonda und Kurhaus zwar thrashig, aber weniger autark zu Werke gingen. 

Jahres-Sampler