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Mittwoch, Oktober 31

DEW - Dew-Stortion//Dew-Morgen



Kurzinfo:

Mit "Dew-Stortion//Dew-Morgen" legt uns die Oberhausener Band DEW ihr Debüt-Album vor. Und was für eins! Das kryptisch veranlagte Trio, dem Mitglieder ehemaliger Powerpissed und Clarkys Bacon angehören, klingt mit seinem apokalyptischen Sound wie eine Dystopie der in den 70er-Jahren von Kraftwerk prognostizierten "Mensch-Maschine"-Beziehung.
Das Zusammenspiel der rumpeligen Drums, den molligen Saitenanschläge und dem gequälten Gesang, wirkt wie monoton-maschinelle Akkordarbeit, die eine düstere bis erdrückende Atmosphäre schafft. Die Proberaumaufnahme mit anschließenden Live-Overdub-Vocals, dürfte dem Gesamtbild dieses beklemmenden Kleinods sicherlich zu Gute gekommen sein.

Wer an eine CD-r in Vinyl-Look in selbstgebastelter Hülle (zwei Artwork-Varianten, siehe Bandcamp) interessiert ist, schreibt der Band eine Mail.


Band: DEW

Titel/Release: Dew-Stortion//Dew-Morgen/Album (Selfmade CD-r on demand; Digital)

Label: P.O.G.O. Records (Digital)

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Alternative, Industrial, Noise-Rock, Post-Punk, Wave

FFO: Gewalt, Pigeon, Vlimmer, AUS

Links: Facebook\\//Youtube





DL "Dew-Stortion//Dew-Morgen" Here & Here

Buy CD-r via Mail to: dewcentury@gmail.com


Mittwoch, Oktober 3

Pigeon - Pigeon



Kurzinfo:

Mit ihrem ersten Longplayer brechen Pigeon erstmalig aus ihren DIY-Kollektiven Flennen und Späti Palace aus und veröffentlichen es, neben den beiden deutschen Labels Black Verb Records und Dunkelziffer Records, auch über die polnischen Kollegen von Antena Krzyku.
Seinem Sound bleibt das Berliner Quartett um Kopf Denes Bieberich (u. A. Ich, Alexander, Molde, Zelf, Deltoids) dabei natürlich treu, indem es mit "Pigeon" genau dort ansetzt, wo die drei Songs ihrer gemeinsamen Split-EP mit Girlie aufhörten. Nämlich irgendwo in der End-80er- bis Mitte-90er-Jahre-Noise-Rock-Ära. Zwischen grungig-krachenden und -quietschenden Dissonanzen, etwas mathematischer Willkür, kratzigem Schrammel-Indie und narzisstischem Post-Punk mit kühlem (No-)Wave-Überzug, schälen sich immer wieder klare Strukturen und tolle Melodien heraus, allen voran im eingängigen "Nizza", aber auch im treibenden "Gaping" oder den mal kurz im düsteren Industrial vorbeischauenden "Couches" und "Lower".

Band: Pigeon

Titel/Release: Pigeon/Album (300x Black Vinyl; Digital)

Label: Black Verb Records, Dunkelziffer Records, Antena Krzyku

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Post-Punk, No Wave, Noise-Rock, Industrial

FFO: The Jesus Lizard, Milemarker, No Trend, Sonic Youth

Links: Facebook\\//Bandcamp\\//Blog\\//Flennen




Stream & Buy"Pigeon" Here & Here

Buy Here, Here & Here


Mittwoch, September 16

Gesplittet, Teil 11

Grünt-Grünt vs. [P.U.T] - Split-CD



Zwei oder mehrere Bands vom gleichen Schlag oder der Kontrast zwischen ihnen, sind im Wesentlichen die Gründe, warum man von einem Split-Release fasziniert sein kann. Wichtig ist nur, dass die jeweiligen Gruppen den Gemeinschaftsgedanken nicht aus den Augen verlieren und gut miteinander harmonieren. Mit den beiden französischen Combos Grünt-Grünt und [P.U.T] haben sich zwei intentional gleich gepolte Gruppen gefunden, die dennoch vollkommen anders klingen.
Den Anfang bestreiten Grünt-Grünt aus Angoulême, eine seit 2002 aktive Grindcore- und Powerviolence-Band, die sich genretypisch bereits mit einigen Gleichgesinnten zusammenraufte und deren Mitglieder sich nebenher noch bei anderen Bands wie Yattai und Vengeance tollwütig austoben. Entgegen der Labelbeschreibung, erweisen sich ihre sechs Songs allerdings als weniger epileptisch, als vielmehr gut strukturierte und balsamierte Hassattacken auf das Trommelfell. Grünt-Grünt hinterlassen zwar Narben, wollen aber keine bleibenden Schäden riskieren. So bleiben die stoner-tief gestimmten Gitarren jederzeit nachvollziehbar, werden zu bedrohlichen wie treibenden Riffs aufgeputscht und bilden somit das versöhnliche Pendant zum hysterischen Schrei- und Growl-Gehetze. Mit ihrem letzten Song "06", der mit 4:13 min länger ist als die vorherigen fünf Songs, liefern sie einen sludgig-stimmigen Einstieg für die folgenden [P.U.T], die mit über 19 min Spielzeit den Hauptact der Split darstellen. Das Brüder-Trio um Lionel, Nicolas und Loïc Beyet (bekannt als Pogo Records-Betreiber und von unzähligen Projekten wie Missiles of October, Frau Blücher and the Drünken Horses, Daark//Liight oder Garlic.Wave) spielt einen düsteren Mix aus Industrial-Noise und Sludge Metal, der nicht ganz zufällig wie ein abgründiger Seelentrip wirkt. Die Band, mit mehrenen Pausen und Line-Up-Wechseln bestehend seit 1998, will ihre Musik nicht als Propaganda-Mittel verpuffen lassen, sondern nutzt diese mehr zum Zwecke der Selbsttherapie, um Alltagsprobleme (die gut und gerne auch die des Punks aufgreifen können) verarbeiten zu können. In diesem Sinne zieht sich ihr stringenter, teils monoton-schleppender Sound ganz langsam wie eine Schlinge zusammen und ebenso kathartisch wie manisch in einen Gefühlsstrudel hinab. Schade nur, dass die Band nach so vielen Jahren immer noch auf einen Drum Computer zurückgreift, der den stellenweise recht eindringlichen Groove doch ziemlich ausbremst.
Insgesamt aber ein mehr als - nun ja - spezielles Split-Release, für den - nun ja - speziellen Hörer. 

Grünt-Grünt-Links: Bandcamp\\//Last.fm

[P.U.T]-Links: Facebook\\//Bandcamp

DL & BUY Grünt-Grünt vs. [P.U.T] Split

Buy Here, Here, Here & Here
 
 
Danger! Danger! & Toleranzgrenze Split 7"


Da wurden Toleranzgrenze doch tatsächlich von einem halbherzigen Rezensenten für ein Autofick-Cover geschasst, als humorlos und untalentiert bezeichnet. Naja, Meinungen sind halt wie Arschlöcher... . Die Meinige ist, dass über Deutschpunk nur Diejenigen schreiben sollten, die sich dafür auch interessieren. Und zu denen, die sich mehr zu Möchte-Gern- oder Fun-Punk der Marke Ärzte und Green Day hingezogen fühlen, hat die Band ohnehin die Ihrige: "Stinkespiesser". Ja, die ehemalige und kurzlebige Tübinger Punklegende geht mit den "Fashion Punx" hart ins Gericht. So war das aber nunmal in den 80ern, auf den Straßen, in den Kellerlöchern. Pöbeln statt verschmitzte Ironie. Wer Hymnen erwartet, wird mit räudiger und ätzender Kaltschnäuzigkeit auf den harten Asphalt zurück geholt. Wer damit nicht klar kommt, ist eindeutig zu schwach, um Punk zu sein.
Wer Toleranzgrenze nur halbtot überlebt hat, hat noch eine Hälfte für Danger! Danger! übrig. Ein Bandname, aus dem man sicherlich auch einen guten Scooter-Hit basteln könnte. Stammen ebenfalls aus Tübingen, was kein all zu großer Zufall ist, da einige Mitglieder schon bei Toleranzgrenze mitmischten. Eine Split mit der Ex, sozusagen. Und irgendwie kann man das auch hören, wenngleich sich der Sound mehr in Richtung Old School Hardcore bewegt.
 
Limitiertes blaues und reguläres schwarzes 7inch-Vinyl gibt's über das Trash-Punk-Label deines Vertrauens.


Danger! Danger!-Links: Bandcamp\\//Blog

Toleranzgrenze-Links: Bandcamp\\//Myspace

EP Teaser Here & Here

Stream A-Seite &  B-Seite

Buy Here & Here


Zaga Zaga & Joliette Split-EP


Es kommt nicht gerade sehr viel Musik aus Israel zu uns herüber geschwappt. Von Suckinim Baenaim, beispielsweise, könnte der Eine oder Andere Hardcoreler schon mal etwas gehört haben. Und wer weiß, vielleicht ist es ja kein Zufall, dass Zaga Zaga aus Tel Aviv an eben jene ehemalige Chaoscore-Band erinnern. Das Quartett steuert der Split zwei Songs bei, wovon der erste "Pet Cemetery" nach einem etwas wüsten Einstieg gleichmal die Versöhnung mit dem Post-Hardcore sucht. Zaga Zaga wollen keinen unkontrollierten Hirnfick veranstalten, warten stattdessen mit einer klaren Produktion auf und geben den rhythmisch sprunghaften Songs somit eine fein definierte Struktur, wie man sie auch bei Converge oder Dillinger Escape Plan findet. Die beiden Split-Songs sind auch auf dem kürzlich erschienenen Compilation-Tape "Year One" zu finden.
Auch Joliette sind zu viert unterwegs, normalerweise allerdings in Mexiko. Und weil dem Quartett aus Puebla selbst keine bessere Beschreibung für ihre Musik einfällt als Post-Irgendwas, kann man das ganze auch Post-Falafel- oder Schawarma-core nennen. Muss man aber nicht, denn im Ergebnis sind durchaus Parallelen zum Sound von Zaga Zaga zu ziehen. Lediglich in den instrumentalen Ruhephasen, erweisen sich Joliette als etwas plänkelnder. 


Zaga Zaga-Links: Facebook\\//Bandcamp

Joliette-Links: Bandpage\\//Bandcamp\\//Facebook\\//Twitter\\//Tumblr\\//Youtube

DL A-Seite \\// Stream B-Seite


La Chasse & Cancer Split K7


Das die elektronische Musik immer mehr in den Punk einrückt, ist sicherlich keine Neuigkeit mehr. Davon kann Mensch halten, was er will. Auf Demonstrationen liefert sie immerhin eine treibende Rhythmussektion. Auch die beiden französischen Acts La Chasse ("Die Jagd") und Cancer ("Krebs") würden sich gut auf einen Straßenzug eignen, wobei auch hier für Musik und Teilnehmer_innen gleichermaßen gilt: je weniger Mitläufer_innen dabei sind, desto authentischer wirkt der Punkgedanke. La Chasse sind weder eine reine Electro-Band, noch Mitläufer_innen. Eher ein ziemlich durchtriebenes Amazonen-Duo, dass von Genre-Klassifizierungen und Konventionen nicht viel hält und somit genau richtig ist in der freigeistlichen Punkszene. Bass- und schlagzeuglastiger Alternative, psychotischer Psychedelic, manische Voodoobeschwörungen und Noiserock auf Görengesang, sind die Zutaten, aus denen die zwei Frauen ein nervenzehrendes als auch rhythmisches Elixier brauen, das man dann zu Rhythm'n'Noise oder Psych-Synth zusammenfassen kann.
Von der Krabbe zum Krebs: Cancer ist ein weiterer Aliasname des französischen Electro-Tüftlers, CCRecordz-Kopfes und Tausendsassas Le Crabe ("Die Krabbe") und ein weiteres Projekt, mit dem er sein handwerkliches Geschick für das Beatbasteln erneut unter Beweis stellt. Für seine sechs Songs, bei denen ihm nicht weniger extravagante Szenemusiker_innen wie Mona Servo, Terrine und Judas Donneger unter die Arme griffen, ist ihm nichts heilig. Egal ob Industrial, Breakcore, Dubstep, Drone, Noise oder Doom - Cancer stapelt die Beatz, lässt sie wieder zerbröckeln und packt zum Abschluss noch tonnenschwere Verzerrer drauf. Das Ergebnis fräst sich dann wie eine Drahtbürste durch den Gehörgang, entwickelt stellenweise aber auch einen coolen Drive.
 

La Chasse on Bandcamp

Cancer on Hearthis

DL A-Seite \\// DL B-Seite

Buy Here & Here


Robosaurus & Tathandlung Split-CD



Hier kommt sie, DIE Fusion des vergangenen Jahres für DIE Audiolith-Anhängerschaft, die mit Audiolith aber nicht in Verbindung gebracht werden will, weil Audiolith ja bekanntlich scheiße ist. Auf der einen Seite discotauglicher Techno/Rave vom Robosaurus aus Landau, wie er schon bei den Schlümpfen mega-cool war, nur einen Schuss punkiger als die winzigen blauen Racker.
Zum Anderen lauert uns der umtriebige Rolf Bukowski mit seinem derzeitigen Hauptprojekt Tathandlung auf, der damit gar nicht so viel anders macht, als die Urzeit-Raver. Statt Dauergesample, setzt der Wiesbadener allerdings vermehrt sein eigenes Organ ein, was ihn vor allem für die Electro-Punks und somit Frittenbude-, Egotronic- und Juri Gagarin-Fanatiker unter euch interessant machen könnte.
Die Split konnte man sich eine Zeit lang kostenlos über Hyperwelt Music und Bandcamp saugen. Nun, erst genanntes ist mittlerweile down und bei letzterem sind derzeit die kostenlosen Downloads ausgelaufen. Man kann ja trotzdem mal höflich nachfragen oder besser gleich die Digifile-CD bestellen.

Robosaurus-Links: Facebook\\//Soundcloud

Tathandlung-Links: Facebook\\//Bandcamp\\//Soundcloud\\//Myspace

Stream & Buy Here

Buy Here

 

Sonntag, Oktober 13

Herlathing - Alva und die Nachtgespenster + Interview


Facebook//Soundcloud//Myspace//Bandcamp//Reverbnation

Mit ihren beiden EP's "Parasit" und "Inferno" kam die Dark-Metal-Band Herlathing aus Menden bei uns bereits im letzem Jahr kurz zur Ansprache. Ende August diesen Jahres erschien nun ihr Debüt-Album "Alva und die Nachtgespenster" mit etwas Verspätung, dafür - wie bislang all ihre Releases - als Free Download. Eine DIY-Band, die sich in den Dienst des Hörers stellt und die ihre Musik nicht als Job, sondern als Freizeitspaß ansieht. Arbeit machte ihr Album trotzdem, sogar mehr als den beiden lieb war. Und so war es schließlich nicht nur ein langer, sondern vor allem auch mühseliger Weg bis zu dessen Vollendung. Familie, Jobs und ein Umzug, der die beiden Herlathing-Mitglieder fortan 400 km voneinander trennte, führten immer wieder zur Verzögerung des Releases. Ein Umstand, der nicht spurlos am Albumkonzept vorbei gegangen ist. Dennoch erweist sich "Alva und die Nachtgespenster" als ein solides Genrewerk, dass vor allem eines zum Vorschein bringt: nämlich Verständnis für Songstruktur und -wirkung. "Lass mich gehen" und "Nur ein Tropfen Blut" beispielsweise sind Songs, die schaurig-schön und mit toller Melodie sofort ins Ohr wandern. "Parasit" besticht durch eine bedrohlich treibenden Gitarren-Hook, während "Von Fleisch und Blut und Knochensplittern" fast schon von sinfonischem Black Metal getragen wird.

Anlässlich ihres Albums bitten wir Cauldyr (Gesang & Texte) und Clavayn (Gitarre & Programming) zum Interview, in dem sie nicht nur über Höhen und Tiefen in den Entwicklungsphasen von "Alva und die Nachtgespenster"sprechen, sondern uns auch gleich mal den Dark Metal etwas näher bringen.

Hallo Cauldyr, hallo Clavayn. 

Was verbirgt sich hinter den beiden Pseudonymen?
Cauldyr: Cauldyr ist ein alter angelsächsischer Name, den ich vor vielen Jahren als mein Pseudonym auserkoren habe. Eine tiefere Bedeutung steckt nicht dahinter, aberich mochte diesen Namen sofort und fühlte mich irgendwie mit ihm verbunden.
Clavayn: Dieser Name ist eine leichte Abwandlung eines, mir sehr am Herzen liegendenCharakters des Sci-Fi Autoren Alastair Reynolds. Es ist eine rein sentimentale Bedeutung.


Wie lange kennt ihr euch schon und wann habt ihr gemerkt, dass es Zeit für eine gemeinsame Band wird?

Herlathing: Wir kennen uns seit der Schulzeit. Die Liebe zur Musik war damals bereitstief in uns verwurzelt und entwickelte sich im Laufe der Jahre weiter. Wir hörten beide bereits zu dieser Zeitbevorzugt Metal und Hardrock. Anfang der neunziger Jahre entdeckten wir die düstereSeite dieser Musik und tauchten tiefer in die Materie ein. Clavayn kaufte sich eine Gitarre und wirnahmen ein paar Songs auf, damals noch mit einem Kassettenrecorder und in entsprechend schlechterQualität. Als wir dann etwas später weitere Mitstreiter fanden, gründeten wir unsereerste Band namens Beltane.

Mit Beltane, quasi die Herlathing-Vorgänger-Band, habt ihr euch bereits Mitte der Neunziger dem Dark Metal verschrieben, als dieser gerade durch eine Vielzahl stilübergreifender Metal-Bands neu definiert wurde und sich somit als eigenständiger Stil innerhalb der Metal-Szene etablierte. Wer oder was nahm Einfluss auf euch, dass ihr euch damals ausgerechnet dieser noch jungen, unerforschten Sparte zugewandt habt?

Herlathing: Das geschah nicht wirklich bewusst. Anfangs bezeichneten wir unsere Musik noch als Gothic-Metal, stellten später aber fest, dass die, noch recht neue Bezeichnung Dark-Metal wesentlich treffender war, da wir uns vieler Stilrichtungen bedienten. Unsere damaligen Einflüsse/Lieblingsbands waren Rotting Christ, Samael, Lake of Tears, Cemetary, Tiamat, Moonspell und noch viele weitere.

Mit Beltane habt ihr euch vor allem durch Live-Auftritte eine regionale, treue Fangemeinde aufgebaut. Jetzt seid ihr nur noch zu zweit. Wie sieht die Promotion bei Herlathing aus? Kann man euch live erleben?

Herlathing: Live-Auftritte stehen momentan für uns nicht zur Debatte. Für die Promotion nutzen wir die vielfältigen Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, verteilen Flyer und CDs und halten engen Kontakt zu unseren Fans. Wir schließen es aber nicht völlig aus, eines schönen Tages nochmal in irgendeiner Form die Bühne zu entern.

Mit seinen vielen, weit in die Tiefe gegliederten Stilen ist der Metal ein sehr komplexes Genre. Allein der Dark Metal greift auf Elemente des Black-/Gothic- und Death-Metals zurück. Die wiederum beziehen ihre Ursprünge und Orientierungspunkte aus anderen Sparten. Läuft man als Metal-Band die Gefahr, vielleicht auch mal das falsche Publikum anzuziehen?

Clavayn: Im Metal ist die Akzeptanz eigentlich recht groß. Wir selbst hören auch von Hardrock bis Black -Metal alles, was das Metal-Spektrum hergibt. Wir stellen ja keine Bedingung an unsere Hörer. Wer uns mag, soll uns hören, Wer nicht, der nicht.
Cauldyr: In musikalischer Hinsicht ist es für eine Dark-Metal-Band in der Tat nur schwer möglich, so etwas wie ein „Falsches Publikum“ anzuziehen. Menschen, die Dark-Metal mögen sind in der Regel recht kompromissbereit und wissen, worauf sie sich einlassen. Diese Tatsache sorgt auch dafür, dass man sich als Dark-Metal-Band nicht so stark abgrenzen muss. Wir sind offen für (fast) jeden, solange er unsere Musik mag. Dazu kommt in unserem Fall ja auch noch die Tatsache, dass man sich irgendwelche Spinner im Internet weitaus leichter vom Hals halten kann, als z.B. auf Konzerten.

Der Dark Metal zeichnet sich vor allem durch eine düstere Grundstimmung aus, wie man ja an eurer Musik und Bandpräsenz ziemlich gut erkennen kann. Wie sieht denn der restliche Tag nach dem Proberaum aus?
Cauldyr: Unser Alltag sieht ziemlich gewöhnlich aus, wir zelebrieren weder irgendwelche satanischen Rituale, noch beschäftigen wir uns damit, rund um die Uhr böse zu sein. Ich denke zudem, dass dies bei den meisten Metal-Bands der Fall ist. Es mag zwar, insbesondere im Black-Metal ein paar Bands geben, die ihr musikalisches Wirken zur Lebensphilosophie erklärt haben, aber so etwas ist eher die Ausnahme. Ich hege zwar auch ein gesteigertes Interesse für düstere Literatur und für Horrorfilme,aber diese Neigung bestimmt keineswegs meinen komplettes Leben.
Clavayn: Meine innere Einstellung ist schon ziemlich düster und spiegelt sich in unserer Musik wieder. Ich denke, das muss auch ein Stück weit so sein, da es sonst nicht authentisch wirkt. Du kannst als reine Frohnatur keinen Dark-Metal machen. Allerdings sind wir nach Außen durchaus Gesellschaftsfähig und schwiegermuttertauglich. Was den Proberaum angeht, den gibt es nicht. Ich nehme die Musik auf und Cauldyr den Gesang. Und das an unterschiedlichen Orten. Dem Internet sei Dank.

Und wie würden euch eure Nachbarn beschreiben?

Clavayn: Meine Nachbarn bestehen momentan zu 100% aus Studenten und die sind einiges gewohnt.
Cauldyr: Meine aktuelle Nachbarschaft lebt gekonnt aneinander vorbei und das finde ich auch gut so. Ich stamme allerdings aus einem kleinen Dorf und meine dortigen Nachbarn sehen mich schon seit vielen Jahren als freundlichen, umgänglichen Menschen, der halt lange Haare hat und meist schwarze Klamotten trägt.


An dieser Stelle erst mal einen herzlichen Glückwunsch zu eurem jüngst erschienenem Debüt-Album, das es in einer streng limitierten Stückzahl auch gleich mal auf CD geschafft hat. Zufrieden mit dem Endprodukt?

Herlathing: Danke. Wir waren wirklich überrascht, dass die CD-Version innerhalb kürzester Zeit komplett vergriffen war und wir möchten uns hiermit nochmal ganz herzlich bei unseren großartigen Fans für die Unterstützung bedanken. Wir sind allerdings mit dem Album nicht zu 100% zufrieden. Kurz vor dem Release musste Clavayn leider berufsbedingt umziehen und somit konnten wir das Album nicht gemeinsam fertigstellen. Das finale Stadium, welches natürlich sehr wichtig für ein Album ist, sollte ursprünglich als Team gemeistert werden. Wir haben beide wenig Ahnung von Mixing und Mastering, ergänzen uns bei solchen Dingen aber immer hervorragend und sind somit meist in der Lage, gemeinsam ein gutes, intuitives Ergebnis zu erzielen. Darauf konnten wir leider in diesem Fall nicht bauen und so haben sich viele kleine Fehler eingeschlichen. Wir wollten den Release aber nicht ein weiteres Mal verschieben und haben getan, was getan werden musste, um die CD endlich zu veröffentlichen. Angesichts der unzähligen Probleme sind wir wirklich stolz auf das Ergebnis.

Im Vergleich zu den überwiegend düsteren und bizarren Themen klingt "Alva und die Nachtgespenster" eher wie eine freundliche Gruselgeschichte für Kinder. Was hat es mit diesem Albumtitel auf sich?

Herlathing: Dieser Titel entstand während eines Brainstormings und gefiel uns damals auf Anhieb, weil er wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge passte. Der ursprüngliche Plan für "Alva Und Die Nachtgespenster" war äußerst komplex. Es sollte ein klassisches Konzeptalbum werden und eine epische Geschichte erzählen. Wir wollten tatsächlich so etwas wie ein Urban-Fantasy-Märchen in musikalischer Form erschaffen und dachten zeitweise sogar über ein Booklet in Comicform nach, welches die Hintergrundgeschichte erzählen sollte. Leider reichten unsere finanziellen Mittel nicht aus, um dies umzusetzen. Dennoch ist das Ergebnis natürlich im weitesten Sinne ein Konzeptalbum und verfügt über einen roten Faden, der sich durch alle Songs zieht. Dieser ist allerdings nicht leicht zu erkennen und wird für unsere Hörer vermutlich nur schwer zu interpretieren sein.

Der Song "Lass mich gehen" handelt von einer schockierenden Familientragödie, die ihr schonungslos durch die Verse tragt. Die Band Eisregen, einer eurer späteren Einflüsse, sang in ihrem Song "Zeit zu Spielen" über die Zerstückelung einer Frau. Sollte man Dark-Metal-Bands in der Nacht lieber nicht über dem Weg laufen?


Cauldyr: Meine Texte sind sicher teilweise etwas extrem, aber sie spiegeln nur das wieder, was in unserer Welt tagtäglich passiert. Diese Dinge sind leider sehr real und sollten nicht nur in psychiatrischen Sitzungen und/oder Horrorfilmen thematisiert werden. Zudem zeigen meine Texte nur jenen kleinen Teil meiner Persönlichkeit, den man als „Dunkle Seite“ bezeichnen könnte. Niemand ist immer nur gut drauf. Entscheidend ist, was man daraus macht. Ich schreibe Texte und versuche somit u.a. auf Missstände aufmerksam zu machen und meine negativen Emotionen in etwas positives zu verwandeln. Unser Album "Alva Und Die Nachtgespenster" verfügt über ein komplexes textliches Konzept, eine Geschichte mit vielen verschiedenen Figuren, in deren Rollen ich schlüpfe. Keine dieser Rollen entspricht mir wirklich, aber in jeder steckt natürlich ein kleines Stück meiner Persönlichkeit. Mir kann man übrigens recht gefahrlos in der Nacht begegnen - Ich tu nichts, ich will nur spielen ;
Clavayn: Ich sehe unsere Musik unter anderem auch als eine Art Therapie. Für mich, für unsere Fans. Man soll über das, was einen bedrückt reden. Dann kann man es verarbeiten und kommt mit dem Leben etwas besser zurecht. Diese „Political Correctness“, die einem verbietet, die Sachen beim Namen zu nennen sorgt nur dafür, alles in sich hineinzufressen. Und dann wundert man sich, dass orientierungslose Jugendliche Amok laufen. Also immer frei raus damit. Nachts sind wir Dark-Metaller übrigens meistens besonders zutraulich ;)

Bis zur Vollendung des Albums verstrichen mehrere Jahre. Warum dauerte es so lange und wie schwer ist es, über einen so langen Zeitraum an einem Konzept festzuhalten?

Clavayn: Unterschiedliche Wohnorte, Job, Kinder, Zeitmangel und Unwissenheit bezüglich der richtigen Herangehensweise an so ein Album mit nur zwei Mann.
Cauldyr: Sowas ist verdammt schwer, insbesondere, wenn man im Laufe der Zeit bemerkt,dass man nicht alles so umsetzen kann, wie man es sich gewünscht hätte. Wie bereits von Clavayn erwähnt, gab es viele Punkte, die uns Probleme bereiteten.  Uns blieben nur zwei Möglichkeiten. Aufgeben oder weitermachen ohne Rücksicht auf Verluste. Wir haben weitergemacht und das Konzept umgesetzt. Nicht perfekt und auch nicht ganz so, wie es geplant war, aber wir haben es geschafft, trotz all der Schwierigkeiten.

Der Song "Swansong" verfolgt euch seit eurer Vorband und hat es nun auch in seiner dritten Version auf's Album geschafft, wo er von einer lieblichen Frauenstimme vorgetragen wird. Wer versteckt sich hinter dieser Stimme?

Herlathing: Dieser Song verfolgt uns tatsächlich schon seit beinahe 2 Jahrzehnten. Damals hatten wir noch eine Sängerin, später (auf der Parasit-EP) übernahm ich dann ihren Part. Kurz bevor unser aktuelles Album fertig wurde, bekamen wir die Möglichkeit, mit der ausgebildeten Sängerin Maredith Placencia zusammenzuarbeiten. So entstand eine weitere Version,die nun auf dem Album zu hören ist.



Im letzten Drittel des Albums kommt es zum Bruch, indem ihr mit sämtlichen Stilen (Industrial, Goth-Rock,usw.) herum experimentiert. Vor allem das letzte Stück "Tanz in den Ruinen" sticht als Punkrock-Nummer hervor. Alles nur experimentelle Ausflüge oder das Preview zum neuen Herlathing-Sound?

Clavayn: Das ist wohl dem Umstand geschuldet, dass das Album über mehrere Jahre entstand und ich auch diversen Stimmungen unterlag. Das hat sich in den Kompositionen natürlich niedergeschlagen. Wir wollen allerdings dem Dark-Metal treu bleiben. Was nicht heißt,dass wir nicht weiterhin den ein oder anderen Ausflug in andere Genres wagen werden.

Cauldyr: "Tanz in den Ruinen" ist unser Kniefall vor dem Punkrock, den wir neben dem Metal bereits seit unzähligen Jahren lieben. Die Grundidee war, den recht negativ belegten Text durch die Musik in einen fröhlichen Mitgröhl-Song zu verwandeln. Beim Songwriting machen wir eigentlich immer das, was uns gerade in den Sinn kommt. Meist entsteht aus den ersten Ideen dann ganz automatisch wieder ein Dark-Metal-Song. 

Apropos. Wird es ein weiteres Album geben?

Cauldyr: Unser großes Ziel war es, ein Album zu veröffentlichen. Dieses Ziel haben wir nun endlich erreicht. Wir haben mit dem Release von "Alva Und Die Nachtgespenster" auch all den musikalischen Ballast der letzten Jahre abwerfen können. Was nun folgt, ist noch ungewiss, aber wir werden definitiv weitermachen. Erstmal gönnen wir uns nun eine kleine Pause und wenn die vorbei ist, werden wir anfangen neue Songs zu schreiben. Vermutlich wird es 2014 eine Single oder sogar eine EP geben. Eine komplette Überarbeitung des Alva-Albums ist eine weitere Option, allerdings eher auf lange Sicht.
Clavayn: Es ist nicht so, als hätte ich nicht bereits neues Material für neue Songs. Und sollten wir ein weiteres Album realisieren, wird es diesmal schneller vonstattengehen. Jetzt wissen wir ja, auf was wir achten müssen.

Wollt ihr noch etwas sagen?

Herlathing: Das wäre wohl die Stelle, an der wir sagen sollten "Saugt euch unser neues Album gratis unter: http://herlathingband.bandcamp.com, besucht unsere Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Herlathing" und sagt am besten auch gleich euren Freunden bescheid...
Da wir eben dies ja nun bereits ganz unauffällig erledigt haben, möchten wir uns natürlich noch ganz herzlich bei dir für das Interview bedanken und es mit einem kleinen Zitat aus einem unserer Lieblingsfilme abschließen: „Bunt ist das Dasein und granatenstark, volle Kanne Hoschi!“

Vielen Dank für das Interview.

Donnerstag, November 29

Herlathing - Dark Metal aus Iserlohn


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Cauldyr und Clavayn nennen sich die beiden Herren von Herlathing, die in den finsteren Wäldern Iserlohns Zuhause sind. "Parasit" nennt sich ihre zweite EP, die in diesem Jahr in Eigenregie entstand. Mit dem gleichnamigen Song geht's dann auch schon mal gleich in feinster Eisregen'scher Manier los und wirft Gottesgläubige ein blasphemisches Lachen zu: "ICH BIN DIE DÜSTERNIS IM HIMMELREICH/DER NAGEL IN DES HEILANDS FLEISCH/DER STAHL DER GOTTES HERZ DURCHDRINGT/UND IHN IN DIE KNIE ZWINGT". Geisteskrankheit, Perversion, Obsession und Hass werden in finsteren Dark- und Gothic-Metal verpackt. Was musikalisch mit psychotischen Growls im zweiten Song weitergeht, endet textlich jedoch in einer bitteren Romanze. Im dritten Song offenbart Sänger Cauldyr sogar seine hauchzarte Stimme und man kann nunmehr sogar von Gothic-Rock sprechen. Das sinfonische Instrumental zum Schluss macht das Ganze dann doch abwechslungsreicher, als das sich anfangs vielleicht eher das Gegenteil befürchten ließ. Ihre Debüt-EP "Inferno" komprimiert eigentlich den Konsens der beiden ersten Songs der "Parasit EP". Düstere Texte, die musikalisch mit etwas mehr Industrial aufgepeppt werden. Von der Tonqualität noch nicht ganz so überzeugend und vor allem bei den englischen Texten mit einigen Schwächen (achtet mal auf die Aussprache von "crystal":). Aber nun gut. Musikalisch passt das jedenfalls, zumindest für den, der mit Dark- und Gothic-Metal bereits etwas Erfahrung hat.
Während ganz Iserlohn dieses Jahr ihr 775-Jahre-Jubiläum feierte, wollten Herlathing selbiges eigentlich aufgrund ihres diesjährig angekündigtem Debütalbums "Alva und die Nachtgespenster" tun. Viel Zeit ist nicht mehr. Vielleicht mussten sie ja noch an mehr Wumms für's Schlagzeug nachbessern....      
 





DL Inferno EP
DL Parasit EP

Mittwoch, Juni 13

I ♥ Truelove Entertainment [Labelvorstellung]



Heute wollen wir euch eines unserer befreundeten Labels vorstellen - Truelove Entertainment, oder I Heart Truelove, wie sie sich selbst gerne in Bezug auf Merchandise bezeichnen. Wie sich bereits am Bild zeigt, finden sich hier eher Bands der härteren Musiksparten, weshalb es sich hier nur für diejenigen weiter zu lesen lohnt, die mit den aufgezeigten Musik-Sparten gut vertraut sind.

Die Musik, die durch das junge Label veröffentlich wird, stammt aus einem üppigem Gestripp aus Post-Rock und der Neigung sich der musischen Intuition hinzugeben und die Gefühle entweder in ambienter Form oder durch Screamen zu vermitteln. Hier lassen sich bereits sehr interessante Releases anführen:

KOSSLOWSKI - mit ihrem Album Lynch' die Welt. Für jenes Album haben wir bereits beim "alten" Blog geschrieben. Hier trifft der Hardcore von Andorra~Atkins (früher bekannt als Kill.Kim.Novak) auf den unverwechselbaren Screamo-Post-Hardcore von Longing for Tomorrow und Thoughts Paint the Sky. Bei KOSSLOWSKI werden diese Bands durch typische Elemente des Rock'n'Roll miteinander verknüpft - Einfach nur göttlich.

OUR CEASING VOICE - mit ihrem Debut When the Headline Hit Home und einer Split EP mit SATORY. Das sind ambiente Post-Rocker aus Österreich, die mit einen Hauch Metal (bei Satory eher Richtung Sludge), die Stimmung von einer Sekunde auf die nächste brechen. Hinzu dann immer mal wieder so klassischere Spielelemente wie Flöte oder Himmelstöne, sodass man beinahe glaubt es stünde die eigene Exkarnation an.

GORDON's TSUNAMI WEEK - mit dem Album We See the Reflections of Ourselves in the Frames We Look at, dass sie schlicht hätten Spiegel bezeichnen können. Ebenfalls eine melodischere Post-Rock Band. Hier hat man wenig Vorgaben durch Texte. Hier machen nur Instrumente die Musik. Wie das so beim Instrumental ist, dringt man hier sehr tief in die eigene Gefühlswelt. Bei genügender Hingabe zur Musik stellt man sich vermutlich sein eigenes Spiegelbild vor - Unter Umständen sieht man da garkeinen Brad Pitt, sondern einen Kobold, der mit der Welt unzufrieden ist? Fiktionalität und Instrumentenspiel erzeugen ein wahnsinniges Bild von dem was man zu realisieren glaubt. - Tipp: Gibt es derzeit als Free Download.

Das waren nur einige der Releases. Laut Homepage feierte das Label noch weitere Veröffentlichungen von Band wie EXEMTUM oder GOD IS AN ASTRONAUT.

Desweiteren sind viele andere grandiose Releases bereits in der Mache. Am 20. diesen Monats wird beispielsweise das Debút Album der Band TRACHIMBROD, einer schwedischen Screamo/Post-Rock Band, als 12" LP veröffentlicht - Dazu kann ich leider noch nicht viel sagen, aber der Track, den man bereits via der Truelove-Bandcamp-Seite hören darf, verspricht verdammt viel.

Ein besonderes Special wird wohl die 12" Split zwischen ABE KAMUI und ARROYO darstellen. Abe Kamui dürften diejenigen ein Begriff sein, die regelmäßig das Visions-Magazin lesen - Sehr starker ambienter Postcore. Arroyo sollten mittlerweile alle kennen, die sich mit der deutschen Hard- und Postcore "Underground" Szene beschäftigen. Die Split der beiden Bands wird hoffentlich genau so ein absolutes Highlight, wie ich es mir im Kopf bereits ausgemalt habe.

Damit sei ein ausreichender Einblick in das Musikgeschehen um das Label gegeben. Man kann hier sicherlich mit vielen 12" und CD Veröffentlichungen rechnen, die einen auf eine schräge Art und Weise die Sinne rauben sollen.
Ihr solltet unbedingt in die Tracks auf der Bandcamp-Seite des Labels reinhören und bei Gefallen auf die Facebook-Seite wechseln und einen Like da lassen. Wenn ihr Interesse habt einige Alben zu kaufen, dann solltet ihr euch ein wenig beeilen - Meinen Informationen zur Folge, sind die hier erscheinenden Releases streng limitiert.

Hier nun also die Links:


BANDCAMP
FACEBOOK
BIGCARTEL
LABEL HOMEPAGE

Jahres-Sampler