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Montag, November 6

Gesplittet, Teil 14

Ancst & King Apathy - Split-EP



Auf der einen Seite Ancst, DIE Berliner Black-Metal-Institution schlechthin, der es wohl keiner weiteren Erläuterungen bedarf - und auf der Anderen King ... wer? Apathy! Alte Hasen im neuen Gewand, wenn mensch so will, denn im Zuge ihres 10-jährigen Jubiläums dachten sich die fünf ehemaligen Thränenkinder, sei es genau die richtige Zeit für einen Namenswechsel. Und der lautet passender Weise genauso wie der Titel ihres letzten Albums "King Apathy".
Beide Bands steuern der Split jeweils zwei Songs bei, wovon der jeweils letzte ein Cover der anderen Band ist. Das führt vor allem auf der A(ncst)-Seite zu einem schizophrenen Umbruch. Verweilt der Opener "Gehenna Of Fire" noch recht ausdauernd in atmosphärischen Gefilden, ehe es mit manischen Double-Bass-Attacken wieder etwas amtlicher wird. So ungern ich es auch schreibe, aber mit dem folgenden "King Apathy" gibt es seit langem mal wieder einen Song in der Rubrik Cover schlägt Original, denn vor allem die düstere und rasende Wucht verleiht dem eigentlichen Post-Metal-Song eine unglaubliche Dynamik.
Fast schon angenehm poppig (Blasphemie!!) leiten die zuvor bereits oft erwähnten King Apathy mit "Disguise" die B-Seite ein, ein Song, der zwischen Härte, Melancholie und heroischen bis theatralischen Melodien ein breites Spannungsfeld aufbaut. Ein Konzept, das Frontmann Nathanael auch schon mit Heretoir, eine seiner Nebenbands, mit viel Wiedererkennungswert meisterlich umsetzt. Als Ancst-Cover haben sich die fünf Bayern "Entropie" von der 2013er EP "The Human Condition" (später auf der "Turmoil" wiederveröffentlicht) ausgesucht. Ein Stück, das im Original mit einem fast schon bedächtig jazzigen Mittelpart überraschte und somit auch nicht gerade stellvertretend für den sonst eher kompromisslosen Blackened Crust der Band stand. Vielleicht war ja aber auch genau das der Grund für die Wahl des Stückes, denn so ganz genau mit den Genre-Grenzen nehmen es Thrä...ähm...King Apathy schließlich auch nicht. Und so zerrt das Quintett den Song auf über sieben Minuten, deren größte Mutation vor dem Geplänkel stattfindet.
Die Ausnahme-Split kommt in fünf verschiedenen Farbvarianten, u. A. über Alerta Antifascista Records.

Ancst: Bandpage\\//Bandcamp\\//Facebook\\//Youtube\\//Soundcloud\\//Twitter


King Apathy: Bandcamp\\//Bandpage\\//Facebook


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Duct Hearts & The Discord of a Forgetten Sketch - Split-EP


Gerade mal vier Monate ist es her, als Duct Hearts mit "Feathers" ihr erstes Album veröffentlichten. Ein atmosphärisches wie emotionales und zugleich wüstes wie zerbrechliches Stück Post-Rock hat die Band des ehemaligen Wishes On A Plane-Sängers und time as a color-Chefs Daniel Becker darauf konzeptionell ineinander verflochten. Und entweder ist im Studio noch ein verschollener Non-Album-Track aufgetaucht oder die Band hat gerade einen unaufhaltsamen Kreativfluss, denn für ihre kürzlich erschienene Split-EP mit TDOAFS hat die Band noch einen weiteren Hit aus dem Ärmel geschüttelt. "Enduring War" reicht für die B-Seite der ökonomischen 6" auch vollkommen aus. Der Song plänkelt intro-mäßig ein, türmt sich im Hauptteil mit erschöpfenden Gesang auf und plänkelt bedächtig wieder aus. Am besten gleich nach dem Album hören.
Fans des kanadischen Trios The Discord Of A Forgotten Sketch hingegen müssen auch elf Jahre nach dem selbstbenannten Debüt-Album noch weiterhin auf das zweite Album ihrer Lieblings-Mathcoreler warten. Stattdessen gibt's das fünfte Split-Release, das mit einem Song bislang am spärlichsten ausgefallen ist. Macht nichts, denn auch TDOAFS bleiben mit "Kids" vor allem sich selbst treu und klingen mit ihrem analog rohen aber leidenschaftlichen Skramz so herrlich aus der Zeit gefallen. Tolles Pendant zum moderneren Sound der Süd-Münchener, tolle Split.

Duct Hearts: Facebook\\//Bandcamp\\//Myspace\\//

TDOAFS: Facebook\\//Bandcamp\\//

DL Split-EP

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Radio Havanna & Marathonmann - Pro Asyl Benefiz Split-EP


Melodischer Punkrock meets Post-Hardcore - kann das gut gehen? Klar! Vor allem, wenn es um eine gemeinsame gute Sache geht, immerhin sollte Musik genauso wenig wie der Mensch an sich keine Grenzen kennen. Im Zuge des anhaltenden Rechtsrucks und der immer noch desaströsen Flüchtlingssituation Hierzulande haben sich Radio Havanna und Marathonmann dazu entschlossen, eine Benifiz-Split-EP aufzunehmen, deren Erlös zu 100% der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl zu Gute kommt. Und hört mensch sich die insgesamt vier Songs an, die sich gerecht auf beide Bands und 7"-Seiten verteilen, liegen sie musikalisch ja auch gar nicht mehr so weit auseinander.
Die vier Berliner um Sänger Fichte liefern mit dem orgelnden "Fresst oder sterbt" und "Die Fahne weht" zwei Ohrwürmer in gewohnter Manier ab, mit der sie abermals die Nähe zu Punkgrößen des Radioformates suchen, dabei aber stets authentisch bleiben und somit das Ziel der Split nicht aus den Augen verlieren.
Der Münchener Vierer Marathonmann indes schiebt sich immer mehr aus dem Schatten der großen Turbostaat, hin ins Fahrwasser der noch größeren Donots. Von Post-Hardcore haben "Grabeschwer" und "Dachma" allerhöchstens mal gelesen. Die Songs passen zwar immer noch nicht so ganz in den Supermix von 94,3 rs2, allerdings sind sie auch nicht mehr zwangsläufig einer 12:00-Uhr-Highfield-Band zuzutrauen, wo ich sie schließlich vor einigen Jahren noch das erste Mal live erleben dürfte. Im Ganzen ist das hier aber schon 'ne ziemlich geile Scheibe.

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Stream "Fresst oder sterbt" & "Die Fahne weht"

Stream "Grabeschwer" & "Dachma"

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Girlie & Pigeon - Split-LP


Wenn die beiden Berliner Independent-Labels Späti Palace und Flennen gemeinsam an einem Release beteiligt sind, dann dürfte der geneigte Hörer eigentlich schon erahnen, wohin die Reise in etwa gehen wird - nämlich irgendwohin zwischen Noise Rock und Indie-Pop. Passen ja schließlich auch so gut zusammen, diese zwei benachbarten Genres.
Pigeon steuern der Split drei Songs und knapp 13 Minuten Spielzeit bei. Die Band um Tausendsassa und Multiinstrumentalist Denes Bieberich (u. A. Ich, Alexander; Zelf; Molde) verknüpft abermals Post-Punk mit Dream-Pop-Elementen und scheppernden Noise Rock, der trotz aller überladenden Elemente niemals den Freifahrtschein für's totale Durcheinander erhält. Während "Bird Migration" und das monotone "Skids" schon etwas mehr aufgeschlossene Hingabe einfordern, liebäugelt "Douglas" keck mit verflossenem Garage.
Für die ebenfalls aus Berlin stammenden Girlie - übrigens bestehend aus drei Kerlen und somit vom Namen her mindestens genauso irreführend wie die kanadische Band Women - ist die Split das zweite physikalische Release nach ihrem 2015er Tape-Release. Der A-Seite steuert das Trio ebenfalls drei Songs  und knapp 14 Minuten bei, wovon die Hälfte allein der Opener "Terms & Conditions" für sich beansprucht. Ein sich bedächtig steigernder Song, der die anfängliche Melancholie erst im Schluszspurt mit viel schrammeliger Wucht zerschlägt. "Girlie Youth" wohnt da schon etwas mehr Single-Charakter inne, obwohl sich natürlich auch hier verzerrte Gitarren gegen den totalen Schönklang wehren. Erinnert in dieser Mixtur stark an Cloud Nothings, nur mit einem Schuss mehr Willkür.
Alles in Allem eine Split unter dem Motto Gesucht und gefunden.

Girlie: Facebook\\//Bandcamp

Pigeon: Bandpage\\//Bandcamp

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Donnerstag, Dezember 4

Gesplittet, Teil 6

Der gesplittete Weg Manku Kapak's



Über ihre Splits mit den Berliner Lo-Fi-Indie-Punks Tyran Tyran und ihrem klavierspielenden Solisten Hauke Henkel könnte man bereits gestolpert sein. Über das Münchener Ein-Mann-Label time as a color erschien jüngst nun die 5-Way-Split "My Heart in Your Hand", die einen ähnlich vereinenden Grundgedanken in sich trägt, wie die unten erwähnte "Making Waves"-Split. Fünf Bands, verteilt auf drei Kontinente und vier Länder. Lässt man diesen geografischen Aspekt außen vor, ergibt sich daraus wohl die Kernaussage Musik kennt keine Grenzen. Klar, dass ist nicht neu, dennoch haben es sich die Verantwortlichen auch hier nicht einfach gemacht und lediglich fünf Bands unterschiedlicher Herkünfte zusammengewürfelt. Eine grobe musikalische Nähe und ein grundlegender DIY-Charakter machen eben noch lange kein harmonisches Gesamtkonstrukt. Daher punktet "My Heart in Your Hand" vor allem wegen seiner wohl überlegten und stimmigen Songgliederung. So wird die 10inch von den ansonsten nicht immer so sentimentalen Engländern Human Hands bedächtig eingeleitet; von den noisig-kratzenden Australiern Nebraska mit etwas Schieflage aus der Lethargie gerissen; von der japanischen Supergroup Asthenia scheinheilig und sanft zurückgeholt, nur um zum Ende hin nochmal so richtig fies auszubrechen; von Manku Kapak mit Sturm und Drang nach vorne gepeitscht (einer ihrer vielleicht stärksten und eindringlichsten Songs); und steuert schlussendlich mit den Münchener Post-Rockern Duct Hearts im Wechselbad der Gefühle gen Ende zu. Der atmosphärische Soundtrack zu einem großen Kino, der als rotes (75 St.) oder schwarzes Vinyl (428) eben nur auf den Plattenteller passt.

Manku Kapak-Links: Bandpage//Facebook//Soundcloud//Myspace
Tyran Tyran-Links: Tumblr//Bandcamp//Last.fm
Hauke Henkel-Links: Bandpage//Facebook//Bandcamp//Reverbnation//Myspace
Human Hands-Links: Facebook//Bandcamp//Last.fm
Nebraska-Links: Tumblr//Soundcloud//Bandcamp//Bigcartel
 Asthenia-Links: Bandpage//Soundcloud//Last.fm//Bandcamp
Duct Hearts-Links: Facebook//Bandcamp//Myspace//Last.fm




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Chuck Bass: Split-7" & 4-Way-Split-Tape


Nach ihrer selbstbetitelten Debüt-EP im letzten Jahr, schraubte die Kieler Hardcore-Punk-Screamo-Band Chuck Bass in diesem ihr Releasekonto gleichmal auf drei hoch. Vier Songs insgesamt spielte das norddeutsche Quartett live ein, die gerecht auf eine Split-7" mit  und einem Vierer-Split-Tape verteilt wurden. Mit mehr Wumms hinter der drückenden Produktion (alle Songs im Musikbunker Hamburg eingespielt und von Tobi Zwölfuhrvierzehn abgemischt und gemastert), bleiben Chuck Bass ihrem rohen Sound treu, was vor allem dem anvisierten Tempowechsel der Band zu Gute kommt. Wenn in "Alba Varden is a Ship" zum Ende hin plötzlich sämtliche Instrumente verstummen und das herzzerreißende Geschrei nur noch vom attackierenden Schlagzeug angetrieben wird, erreicht der Song eine unheimliche Intensität. Authentizität kristallisiert sich somit als größter Sympathiepunkt für die Band heraus, bei der jedes Gitarrengezirpe, jeder Beckenschlag und jeder rauh verzerrte Ton buchstäblich nach D.I.Y. schreien. Live erlebt man bei diesen Jungs garantiert keine böse Überraschung.
Auf der Split-7" erhalten sie B-Seiten-Rückendeckung vom schwedischen Fünfer Vi Som Älskade Varandra Så Mycket. Die 2011 gegründete Band veröffentlichte zuvor zwei EP's (jeweils als Free Download) und erweist sich in der Ausübung ihrer Screamo-Kür als nicht weniger sprunghaft und spontan , als ihre eingangs erwähnten Splitpartner. Dennoch wird ihr Song "Ryggarna mot varandra och vi fortsätter gå", der ebenso von Ausbrüchen und rockigen Einlagen durchbrochen wird, von einer fast schon dreampoppigen Untermalung zusammengehalten.
Das 4-Way-Split-Tape "Making Waves"entstand in Kooperation der beiden Labels Tief in Marcellos Schuld und Chloromethane Recs., mit der Idee, global in Küstenstädten beheimatete Bands auf einem Release zu vereinigen. Neben Chuck Bass, sind mit je zwei Songs die peruanische Skramz-Furie Fiesta Bizarra, die noisigen Post-Hardcoreler Uragano und die Trash-Punkviolence-Combo Urughai aus Malaysia vertreten. Bislang ist die Split nur digital erhältlich, soll demnächst aber in einer limitierten Tape-Variante (u. A. auch über Dead Bir Records) auf den Markt kommen.

Chuck Bass-Links: Blog//Facebook//Bandcamp

Vi Som Älskade Varandra Så Mycke-Links: Bandpage//Facebook//Bandcamp
Fiesta Bizarra-Links: Tumblr//Facebook//Bandcamp
Uragano-Links: Facebook//Bandcamp
Urughai-Links: Facebook//Myspace//Reverbnation

Split 7" w/ Vi Som Älskade Varandra Så Mycket ->DL A-Seite////Full Stream


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Unru & Parämnesia Split-12"


Heureka! So langsam wird Black Metal hierzulande wieder entdeckenswert. Nach ihrem vergleichsweise kompakten Demo "MMXIII", offenbarte das Bielefelder Quartett Unru (u. A. mit Mitgliedern von Negativvm und Abest) bereits Anfang des Jahres auf ihrer gemeinsamen Split-LP mit ihren Berliner Kollegen von Sun Worship ihr Faible für epischen Tiefgang. Für ihre zweite Split legte die Band nun nochmals eine Schippe drauf und veröffentlichte mit "Die Welt in der wir sterben" ein fast 13-minütiges Epos, das gewohnter Maßen auch mal die Nähe zum Hardcore und Crust sucht. Der Song steigert sich zu Beginn bedächtig, weiß an dieser Stelle bereits gekonnt eine morbide Stimmung zu erzeugen, ehe sich die Instrumente mit einer an Isis erinnernden Wucht aufwölben und ein wahrlich schauderhaftes und nihilistisches Gemetzel hinlegen, bis der Song schließlich doch in einem beklemmenden Kammerspiel endet. Eingefangen wurde der rohe, brachiale und dreckige Sound von Ruins-Gitarrist Rouven Bienert, was nun zumindest Denjenigen das Gewissen erleichtern dürfte, die dem Black Metal noch immer mit einem flauen Gefühl im Magen entgegnen.
Das französische-schweizer Duo Parämnesia, deren beiden Mitglieder Nocturnalpriest und Pyrcheas den Black Metal auch in ihren Namen zelebrieren, steuern der Split-12" ebenfalls einen Song bei, mit der sie die Gesamtspielzeit auf fast 28 Minuten hochschrauben. Der ist schlicht mit der römischen Zahl "III" betitelt und bildet somit das Bindeglied zu den Songs "I" und "II" der vorangegangenen EP "Ce Que Dit La Bouche D'ombre" und ihrer kürzlich erschienenen LP, die die Songs "IV" und "V" beherbergt. Bereits seit Mitte der 00er treibt der Dunkelpriester sein Unwesen, zumeist in diversen Soloprojekten wie Baalshamin oder Mal Etre, mit denen er in atmosphärischen, ambienten, okkulten oder doomenden Black Metal abtauchte, ehe er seinen jetzigen Bandkollegen erstmalig als Gastsänger für sein drittes Malvoisie-Album "Krankheit" einlud.
In "III" werden vieler dieser Elemente verknüpft und zu einem ähnlichen Epos zusammengeschustert, das im Gegensatz zum Unru-Song, den Dreck allerdings mit etwas mehr Klangfülle und hintergründig schwebende, verhallte Synthies abspült. Mit fiesen Blastbeat-Attacken kennt aber auch Parämnesia's Song nur eine Richtung - hinab in den finsteren Abgrund.

Unru-Links: Facebook//Bandcamp

Paramnesia-Links: Blog//Facebook//Bandcamp//Myspace

DL Unru & Paramnesia Split-12" ->A-Seite////B-Seite

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Außerdem


Cursive/Fake Problems Daytrotter Split-12"


Ähnlich wie das noch relativ junge Clouds Hill Studio in Hamburg oder der niederländische Musikdistributor Konkurrent ("In the Fishtank"), hält auch das 2006 gegründete Horseshack-Studio in - na klar - Rock Island, Illinois seine Tradition, prominente Gäste für eine kurzweilige, analog und uneditiert festgehaltenen Session einzuladen. The National, ...Trail of Dead, Dinosaur Jr., Bob Mould - die Liste ist lang und exklusiv (siehe HIER). 2009 nutzten auch Cursive, Omaha's Aushängeschild für verqueren Indierock, einen zweistündigen Tourstop, um sich im besagten Studio für die noch ausstehenden Konzerte warmzuspielen. Auf dem Programm standen "The Casualty" ihres Durchbruchalbums "Domestica", "What Have I Done" vom vorletzten Longplayer "Mama, I'm Swollen", sowie die beiden Coversongs "Modern Love" (höre David Bowie) und "Love Cats" (The Cure), denen ihr adoleszent verspielter Frontmann Tim Kasher gewohnt seinen eigenen Stempel aufdrückte.
Die B-Seite bepflastern Floridas Fake Problems, vielleicht auch wegen ihres nicht weniger charismatischen Sängers Chris Farren oftmals in einem Atemzug mit Cursive genannt, mit fünf gefühlvollen Songs. 2010 war die Band mit The Gaslight Anthem auf großer U.S.-Tour unterwegs, um ihr bis dato letztes Album "Real Ghosts Caught on Tape" zu promoten. Folglich finden sich mit "Complaint Department", "Songs for Teenagers", "Ghost to Coast" und "RSVP" vier Songs dieses Albums wieder, plus den Exklusivsong "I Love to Boogie".
Runde Sache also diese Split-LP, die es mit einer Anmeldung zur Daytrotter-Mitgliedschaft kostenlos zu ergattern gilt (exkl. Versandkosten!).

Cursive-Links: Bandpage//Facebook//Soundcloud//Twitter//Myspace

Fake Problems-Links: Bandpage//Facebook//Soundcloud//Twitter//Bandcamp//Myspace

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Jahres-Sampler