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Dienstag, November 27

Rumbletowne Records - I Need Somebody, Punk


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Ein DIY-Punklabel von Punks, für Punks. Hinter Rumbletowne Records verbergen sich Matt Canino (ex-Latterman) und Erica Freas (Download her EP "Help is in the Hair" Here), die genau wie Canino ebenfalls an zahlreichen, auf RTR vetretenen Bands, beteiligt ist. 2007 ins Leben gerufen, setzte das Label bereits von Anfang an das um, was im selben Jahr mit Radioheads "In Rainbows" für eine neue Ära in der Musik sorgen sollte - der legale, kostenlose Download. Oder eigentlich ja vielmehr: "bezahl was du möchtest". Nach diesem Prinzip hat das Label bis heute "überlebt", veröffentlichte bisher 17 Records von zwölf (meist Punk-) Bands, die trotz einiger mainstreamigen Sparten wie Melodic- und Pop-Punk, unbekümmert und roh nach Punk klingen dürfen und sollen. Zwar verfügt das Label mittlerweile über die Paypal-Funktion, es wird jedoch immer noch gern gesehen, wenn Bestellungen und Bezahlungen altmodisch per Brief vorgenommen werden. Das macht für uns hier in Deutschland natürlich wenig Sinn. Wer also an den Releases des Labels interessiert ist, kann auch getrost eine Mail an >punks@rumbletowne.com< schicken, oder bei vergriffenen Sachen beim befreundeten Label No Idea Records, welches eine Vielzahl der RTR-Releases im Labelshop beherbergt, nachfragen.


Dogjaw
Grunge-getränkter Riot-grrrl-Punk, der bisweilen an härtere Japanese Voyeurs erinnert. Allerdings gehen Dogjaw mit ihrer Frontfrau wesentlich wüster und chaotischer zu Werke. Somit vielleicht nicht wirklich Hit fixiert, dafür umso schweißtreibender. Rockt!!! 







Agatha
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Wow!!! Dieser wütende Bastard fegt alles weg, was sich ihm in den Weg stellt. Die Frontsängerin hat genug Power und Rotz in der Stimme, um sogar einen Alec Empire an die Wand zu nageln. Und sowieso erinnert ihr durchschlagender Sound an einstige Atari Teenage Riot, nur das Agatha die Elektronik durch rohe Gitarren ersetzt und mit einem Sänger daher kommt, der noch irgendwo im 90ger-Crossover festhängt. Hört rein!! 





Divers
Treibender Punk'n'Roll mit Harrison Rapp (ex-Drunken Boat) hinter'm Mikro, der im ersten Song "Glass Chimes" Gesangsunterstützung von Rvivr-Sängerin Erica Freas bekommt. Ihre Debüt-7" enthält zwei Songs, kommt in handscreened Covers und farbigen Vinyl. 







Sharkpact
Bandpage 
Keyboard-Punk praktiziert von einem ausgelassenem Duo. Mal freaky, mal Garage-noisig, aber stet's melodieverliebt. Mit etwas Popappeal. 









Rvivr
Bandpage//Bandcamp//Myspace
Wheatus, Blink, Zebrahead und Offspring haben ja bekanntlich das selbe Ziel. Es gibt wohl keine andere Punk-Sparte, die es dermaßen auf Kommerzialisierung und Erfolg abgesehen hat, als den Pop-Punk. Rvivr aus Washington sind auch eine Pop-Punk-Band. Eine sehr gute sogar, die sich vor o. g. Größen nicht verstecken braucht. Allerdings hört man ihnen auch an, dass sie nicht um jeden Preis auf MTV landen müssen. Woran man das hört? Entscheidet selbst.



Mutoid Men
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Die Rumbletowne-Supergroup wenn man so möchte. Frontmann Matt Canino und Bassist Chris Bauermeister von Shorebirds + Mitglieder von Chin Up, Meriwether! und Doomhawk. Ausgeflippter Rock'n'Roll-Hardrock mit spacigen "Moog"-Synthezizern. Laut Canino: "Wie AC/DC auf Acid." Ich füge hinzu: "Nur besser als AC/DC."







Chin Up, Meriwether!
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Der Bandname ist Anspielung auf Entdecker Meriwether Lewis' heimliche homosexuelle Sehnsucht nach seinem Lewis-Clark-Expeditions-Partner William Clark. Spaß und Biss muss eben sein, auch in der Musik des hyperaktiven Garage-Math-Punks von Chin Up, Meriwether!. Energetische Songs, die von frech, frivol, über harmonisch bis Tourette-Attacken, eine Menge Abwechslung in lo-fi bieten.






Glue
Trash-Punk trifft auf melodiös, progressiv verspielte Gitarrensoli. Neben den vier Songs des selbstbetitelten, kurzweiligen Krachblizzards, könnt ihr euch zudem noch einen 8-minütigen Live-Mitschnitt des Songs "41st and Adeline" saugen. Anständig!!








Doomhawk
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Doomhawk stechen inmitten der Release-Diskographie von Rumbletowne Records hervor, wie das Oettinger im Sternburgkasten. Die spielen nämlich keinen Punk, sondern Metal. Doom- oder Progressive-, Pagan- oder Folk-Metal. Vielleicht aber auch gar nicht so wirklich Metal?! Schwer zu klassifizieren, aber interessant und mit mitreißenden Keys und Electro-Breakdowns. Sollte man mal gehört haben.






Shorebirds
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Die 2004 gegründete Melodic-Pop-Punk-Band Shorebirds um die Gründer Matt Canino und Chris Bauermeister (ex-Jawbreaker), existiert mittlerweile leider nicht mehr. Ihr einziges Full-Lenght-Album "It's Gonna Get Ugly" erscheint auf Rumbletowne post-mortem. Für diejenigen, die DIY MTV vorziehen.








Lightnin' Round
Die "Rumbletowne-Jam-Band" mit Mitgliedern von Rvivr, Hooky, Shorebirds, usw. Dürften im Jahr auf nicht mehr als einem Live-Konzert kommen, da die Beteiligten (zur Zeit vier mit einigen Labelgästen) nur dann zusammen musizieren, wenn sie allesamt zur selben Zeit, am selben Ort sind. Aus eine ihrer Sessions resultierten immerhin fünf Songs, verewigt auf eine CDr feinstem Melodic-Punks.  



Hooky
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Existierten von 2007-2008, in denen sie eine Demo ein- und einige Haus-Shows spielten. Mit Matt Canino und Erica Freas jeweils hinter Gitarre und Mikro. Melodic-Pop-Punk - natürlich!!!


Mittwoch, Oktober 17

Meriwether - Bühne frei!



Meriwether aus Baton Rouge, Louisiana formierten sich im Jahr 2003. Auf den Straßen feierte gerade der Alternative Rock ein gelungenes Revival. Pacifier lieferten ihr selbstbetiteltes "Big-Hit-Album" ab, die Southern-Rock-Formation Doubledrive bot die nötige Konkurrenz dazu, und am Ende waren es doch Lostprophets, die allen den Rang abliefen. Die Bemühungen von Meriwether, nicht in der breiten Masse unterzugehen, sind durchaus hörbar, genauso wie die Einflüsse o. g. Bands - die Guten, und leider auch die Schlechten. Denn letztendlich schwammen Meriwether lediglich mit dem Strom, auch wenn ihr Debütalbum "Make Your Move", was sich über 10000 mal verkaufte, ihnen zunächst recht geben sollte. Allerdings ist das Vorhaben, Alternative- und Stadionrock unter einem Hut zu bringen, ein sehr schwieriges, vor allem, weil man den stetigen Zwang ausgesetzt ist, die hohen Erwartungen erfüllen zu müssen. Indem sich die Band von ihrem Label trennte, konnte man sich immerhin von einem Zwang lösen. "Plug in the Snakes" wurde durch die Band selbst veröffentlicht, sollte nach Aussage von Sänger und Songwriter Drew Reilley schneller und heavier klingen. In der Tat kriecht da so mancher Ohrwurm aus den Boxen Richtung Gehörgänge. Und wenn Reilley sein egozentrisches Organ ins Mikrofon peitscht, dann tut er das in bester Myles-Kennedy-Manier. Doch eine tolle Stimme allein, ergibt nunmal nicht automatisch eine gute Band, und vier Ohrwürmer noch lange kein gutes Album. Das wussten damals schon Eleven, heutzutage die Foo Fighters nach ihrem siebten Album immer noch. 

Mit neuer Bass- und Schlagzeugbesetzung, starteten Meriwether zusammen mit der Electroband High Top Kicks 2011 ein gemeinsames Projekt namens Discovery Corps, was bislang zwei Demosongs zum Vorschein brachte.

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DL Save Our Souls

Jahres-Sampler