Mittwoch, Dezember 12

Das Fest - Gainesville rockt!! [Update!]


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Das Fest ist ein seit 2002 stattfindendes Rock-Festival in Gainesville, Florida. Klar, dass somit neben Indie-, Hardcore- und Metal-, überwiegend Punk-Bands die Bühnen einnehmen. Organisiert wird es seit je her von Tony Weinerbender, Mitbegründer des in Gainesville gelegenen Labels No Idea Records. Was 2002 beim Fest 1 noch mit 60 Bands verteilt auf sechs Bühnen in zwei Tagen begann, umfasste beim Fest 8 im Jahr 2009 bereits 322 Künstler auf insgesamt zehn Bühnen. Mittlerweile zählt es zu den größten Musikfestivals Amerikas und ging dieses Jahr bereits zum elften Mal in die Runde.
Zum zehnten Fest kann man sich nun eine 6-teilige Compilation via Bandcamp kostenlos downloaden. Viel Spaß! 

[UPDATE!] Die Downloadlinks, die an dieser Stelle standen, funktionieren nicht mehr. Nachdem wir No Idea Records darüber informiert haben, aktivierte das Label die Bandcamp-Option 'Pay What You Want'. Alle sechs Sampler sind jetzt wieder erreichbar. Ihr müsst beim Kauf lediglich 0$ angeben. Ich wünsche daher Allen, die noch nicht in den Genuss kommen konnten, nun viel Spaß beim Hören des Festes! Im Folgenden noch einmal die Verlinkung zur Bandcamp-Seite:

http://fest10.bandcamp.com/

und natürlich auch Fest 11:

http://fest11.bandcamp.com/

I Shot the Pilot



Drei der vier Engländer von I Shot the Pilot erspielten sich vor ihrem Umzug nach Birmingham einen beachtlichen Status in der Undergroundszene von Leicester. Anfang der 00er als Have A Go Hero und zu fünft unterwegs, veröffentlichten sie drei EP's, die man sich mittlerweile für lau über's Bandcamp zulegen kann. Einige Jahre später, unter den neuen Bandnamen I Shot the Pilot und mit neuem Drummer, sind sie noch immer vom Melodic-Punk beflügelt. Mit den gleichen gefühlsschwangeren Texten, jedoch wesentlich weniger poppig als zuvor und mit nunmehr besserer Produktion als Gleitmittel für ihre Ohrwürmer.  

DL EP One: Death of History

Tetrafusion - bis zum Progressive Metal und noch viel weiter


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Tetrafusion, das sind die vier Amerikaner Gary Tubbs, Brooks Tarkington, J. C. Bryant und Mark Michell aus Shreveport, Louisiana. Letzteren kennt man als egozentrischen Bassisten der instrumentalen Progressive-Metal-Band Scale the Summit. Dass er sich den Bass auch bei Tetrafusion vor den Leib hängt ist unschwer zu hören. Allerdings machen es ihm seine neuen Mitstreiter auch recht einfach, denn mit ihnen muss er sich nicht zwangsläufig an ein neues Genre herantasten. Mit "Absolute Zero" veröffentlichten Tetrafusion 2009 ihr ebenfalls rein instrumentales Debüt, ehe ein Jahr später Tubbs als Sänger hinzukam und gleich noch sein Keyboard im Sound der Band einbettete. Die Nähe suchend zu progressiven Matheskapaden jüngerer Protest the Hero, donnern Tetrafusion jedoch ihre Songs mit voller Wucht in den Schoß von Dream Theater und somit in die Metalecke. Damit ist aber lediglich ein grober Rahmen gefunden, denn mit dem Sänger öffneten sich auch gleichzeitig andere, bisher verschlossene Türen, wie im Song "Styrofoam Breath", dass mit Flamencogitarre und harten Riffs unweigerlich in die Zirkusmanege katapultiert und zum Ende hin in Mr. Bungle- und zuletzt auch Between the Buried and Me - Wahnwitz ausartet. Oder die Gothic-Anleihen in "Impetus" und "Cloudless", die jazzigen Zwischenparts, und der generelle orchestrale Hintergrund, den Tubbs mit seinen Keys einstreut, was dem Metalhead im Song "Look Away (Pt.1)" in Form einer Pianoballade wohl am härtesten vor den Kopf stößt. Wer sich mit dieser Offenheit nicht anfreunden kann, sollte lieber einen großen Bogen um Tetrafusion schlagen. 

DL Horizons EP

Buy Here, Here and Here

Montag, Dezember 10

Everyone Everywhere - brav, aber nicht schüchtern.


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Da kamen sie also praktisch aus dem Nichts und überzeugten mit ihrem selbstbetitelten Album 2012 nicht nur zuletzt im Visions-Soundcheck (Platz 3 im Dezember, Ausgabe 237). Aus jenem Magazin stammt auch die Information, dass Everyone Everywhere 100 Exemplare der dazugehörigen LP nach dem Pay-What-You-Want-Prinzip raushauten. Für euch kommt diese Info nun leider zu spät, denn die LP ist bereits restlos ausverkauft (aber binnen 24 Minuten, in denen der Kaufrausch stattfand, hätte ich wahrscheinlich nicht einmal geschafft, einen Post dazu zu veröffentlichen). PWYW bleibt zur Freude vieler auch das getreue Motto hinsichtlich ihrer digitalen Audiofiles. So könnt ihr euch ihren neuesten Longplayer für gerade mal einen Mindestpreis von einem USD saugen. Wem das noch zu viel ist, der kann sich den Dollar bei ihrem ebenfalls selbstbetiteltem Debütalbum aus dem Jahr 2010 sogar noch sparen.  Dafür bekommt ihr Indie, der mit seiner tief sitzenden Emotionalität keine dunklen Tränensäcke oder sonstigen Schwulst erzwingen will und vielleicht auch deshalb in seiner unaufdringlichen Art beeindruckt. Everyone Everywhere würden sich somit auch ganz gut im mittleren Westen der USA, pendelnd zwischen Urbana und Chicago, zurecht finden und in der Spielpause zwischen Joan of Arc und American Football wohl kaum als Ortsfremde auffallen. Dabei bleiben die vier jungen Herren aus Philadelphia stets in ihrer braven Haut, auch wenn das stampfende Schlagwerk immer wieder versucht, die Gitarren, die sich nicht selten im Feedback verlieren, aus den klaren Strukturen des Songs zu treiben. Das ist ehrlich, unbekümmert und souverän, wie es heute in dieser Art nicht mehr selbstverständlich ist.

DL s/t Album 2010

Buy Here & Here

Sonntag, Dezember 9

The Grass Was Never Green Records


The Grass Was Never Green ist ein D.I.Y.-Record-Label, gegründet von vier jungen Menschen, die sich die beiden Hauptgeschlechter gerecht teilen. Crust-, Punk- und Hardcore-Bands haben die besten Chancen, um auf dem kleinen Pariser Label zu landen. Natürlich nur eine grobe Umrandung, denn in lediglich eine Schublade passt keine der hier vorgestellten Bands. Wobei hier auch zu erwähnen ist, dass keine der unten aufgeführten Bands gleichzeitig auch Labelband ist. Das lässt sich damit erklären, dass sich TGWNG eigentlich vielmehr ums Vorbereiten und Organisieren von Shows kümmert. Das Veröffentlichen von Tonträgern ist eher ein kleines Nebengeschäft (genau wie der Distro), wobei hauptsächlich Freunde berücksichtigt werden.
Das Label hat über die Labelpage die Kategorie >Free Downloads< eingerichtet, über die man sich einige supportete Bands saugen kann. Leider etwas veraltet, sodass einige Downloads nicht mehr aktiv sind, wie die 7" von Hello Bastards, die auf den ehemaligen Hoster Megaupload zu finden war. Wer konnte auch ahnen, dass die so 'nen Scheiß machen, diese Kriminellen. Ich habe mir daher einfach mal die Freiheit genommen und auf den Bandseiten selber nach Free-Downloads der Künstler gesucht. Daher findet ihr hier, im Gegensatz zu der Labelrubrik, die jeweils nur ein Release einer bestimmten Band anbietet, auch einige Sachen mehr.    

Zombies Are Pissed!
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Fünf junge Kerle aus Caen spielen dreckigen Streetpunk vermischt mit Melodic Hardcore, als wären sie schon alte Hasen. Dabei ist die Band gerade mal vier Jahre jung, in denen sie bislang eine Demo-CDr und eine Split-7" mit ihren Landsmännern Youth Avoiders (Downloadseite hier) aufweisen können. Aus Geldmangel konnten noch nicht alle Songs released werden. Übrigens aus selben Grund musste die Band erst vor kurzem ihre Spanien-Tour absagen, da sie keinen günstigen Miet-Van finden konnten. Schade, schade.
Buy: Here and Here


Every Second Week
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Kein Zufall, dass diese vier Herren ebenfalls aus Caen kommen und bei TGWNG untergekommen sind. Mindestens drei von ihnen bedienen Gitarre, Bass und Drums auch bei oben genannten Zombies Are Pissed!. Im Gegensatz zu diesen spielen Every Second Week jedoch Post-Hardcore mit weniger Punk, dafür mit mehr Emocore. Erinnert an Modern Life is War.







Comadre
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Formiert 2004 aus den Überresten u. A. von Heartcrosslove und Light This City. Ihr emotionaler Hardcore-Punk muss es sich längst nicht mehr gefallen lassen, anhand von Referenzen beschrieben zu werden, sondern dürfte sich mittlerweile selbst als eine der bedeutsamsten dieses Genres etabliert haben. 

Buy: Here and Here





As We Draw
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Die Verbindung zwischen den beiden Postcore/-Metal-Bands AWD und Birds in Row besteht nicht nur durch die selbe Heimatstadt (Laval), AWD-Frontmann Amaury Sauve zeichnete sich auch für's Recording und Mastering beider Parteien verantwortlich. Die dritte Gemeinsamkeit betrifft dann das Musikalische...






Unlogistic
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Schnörkelloser, roher Punkrock, der in seinen kurzen Songs recht schnell auf den Punkt kommt. Hinterm Mikrofon hat Musikweltenbummler Moustafa Moustache (der Typ, der nicht grundlos ein Bild von Tom Selleck als Myspace-Profilfoto verlinkt hat) Stellung bezogen.


Buy Here Here Here




Anchor
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Ab ins Moshpit und sich ja nicht ohne offene Knochenbrüche wieder raus wagen. Das Vegan-Straight-Edge-Quintett aus Schweden spielt kompromisslosen, aggressiven Hardcore mit ordentlich Metaleinschlag und etwas Punk. Durch ständiges Europatouren keine Unbekannten mehr. Ihr letztes Album "Recovery" erntete viel Lob von Presse und Kritikern und katapultierte sie unweigerlich auf's Podest zu Verse und Entombed. Hört ruhig rein, das scheppert wirklich!

Buy Here, Here & Here



Donkey Punch
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Spätestens seit dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 2008, dürfte jeder wissen, was ein Donkey Punch ist. Für Sexpraktiken eignet sich die Musik der Pariser Knüppeltruppe sicher nicht, es sei denn, man nimmt billigend in Kauf in einem ähnlichen Dilemma zu landen. Grind, Chaos, Noise und Punk, können in Donkey Punch's Core-Mosaik beliebig zusammengesetzt werden.


Buy Here



Unveil
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Rifflastiger, alles andere als freundlicher Hardcore mit etwas Noise. Fabriziert von vier Männer aus der Schweiz.




Buy Here, Here & Here




Zum Abschluss fairer Weise sollen noch die Bands genannt werden, deren "Hörproben" auf TGWNG oder sonst wo, zur Zeit leider nicht verfügbar sind. Denn ein Hörversuch lohnt sich in den Fällen von Hello Bastards (höre hier), eine englische Hardcore-Crust-Band mit Punkattitüde, und die Hardcore-Punks At Daggers Drawn (höre und kaufe hier) aus dem dreckigsten Berliner Underground, allemal.  

Samstag, Dezember 8

Lightning Bolt - Auf dem Gipfel des Wahnsinns










Was soll man noch großartig zu einer Band sagen, die mittlerweile fast 20-jähriges Jubiläum feiert, deren Biografie einen eigenen Wiki-Artikel ziert und die wahrscheinlich nach den Talking Heads die bekannteste Band aus Rhode Island ist. Eigentlich nicht mehr viel, außer, dass Lightning Bolt nun auch auf Bandcamp vertreten sind. Nicht um ihr kürzlich erschienenes Album "Oblivion Hunter" zu promoten, sondern lediglich um der Fangemeinschaft zwei Bandsongs, beide jenseits der 20-Minuten-Grenze, zugänglich zu machen (kostenlos oder erwünschtermaßen gegen eine Spende). "20" wurde auf einem alten Tascam 424 Four Track Recorder aufgenommen und, um den Sound etwas mehr lofi zu gestalten, auf einer bereits bespielten Kassette überspielt. Das Prinzip war einfach: die Stoppuhr auf zwanzig Minuten gestellt und drauf los gejamt. Allerdings brauchte es drei Anläufe bis endlich eine Version den "hohen" Ansprüchen der Band genügte. Aufgenommen wurde der Song im Fort Thunder, einem leerstehenden Lagerhaus, was Mitte der 90ger Zufluchtsort vieler Undergroundbands und deren Events in Providence war. 14 Jahre später startete die Band mit ihrem Song "I Found a Ring in My Ear" eine ähnliche Jam-Session, wieder aufgenommen auf dem Tascam 424. Für eingefleischte Fans sicherlich das I-Tüpfelchen. Wer jedoch sowieso bei Bands wie die japanischen Ruins, Korekyojinn oder Boredoms seine Toleranzgrenze für avantgardistische Musik erreicht hat, braucht hier bei Lightning Bolt erst gar nicht anzufangen. Diese nämlich gelten als maßgebliche Einflüsse auf den Noise-Rock der Band. 

DL Track "20" (20:58)
DL Track "I Found a Ring in My Ear" (20:29)

Wem das allerdings noch nicht reicht, der kann ja mal gern bei Brian Chippendales, die Schlagwerk verprügelnde Hälfte von Lightning Bolt, Nebenprojekt Black Pus vorbeihören. Der gründete die Band 2005 zusammen mit Mitgliedern des Hilarious Attic Studios, aus einem Spaß heraus, wobei man anfing Bands, die das Wort "Black" im Namen trugen, aufzulisten und am Ende beschloss, eine Fake-Band zu gründen, die ebenfalls dieses Wort beinhaltete. Aus Spaß wurde Ernst, aus Ernst wurden wiederum Black Pus, die selbigen avantgardistisch, noisigen Whatever-Rock auf die Welt losließen, wie Lightning Bolt. Über Bandcamp sind drei Alben gegen Spende erhältlich, wobei "Black Pus 1" mit zwei Saxofonen und somit Free-Jazz, die Nerven um einiges mehr strapaziert. Für Hartgesottene!!!
DL Pus Mortem

Freitag, Dezember 7

Der Bandcamp-Hardcore Vol. 4



Der Bandcamp-Hardcore holt zum nächsten Paukenschlag aus. Mit frühen Werken von Planks, Okkultokrati und Converge, freue ich mich, euch diesmal sogar einige Hochkaräter präsentieren zu können. Aber auch die walisischen Goodtime Boys, die vor kurzem erst ihr gelungenes Debütalbum rausbrachten, sind nicht zu unterschätzen. Und das der Berliner Untergrund brodelt wie noch nie, ist auch keine große Überraschung mehr. Das Planks, Okkultokrati und Converge ebenfalls in den letzten zwei Monaten mit neuen Alben am Start waren, ist natürlich purer Zufall. Erwähnenswert ist es dennoch. Viel Spaß.

Planks:
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Dieses finstere Biest mit Black-Metal-, Postcore- und Doomtentakeln dürfte den meisten eigentlich schon ein Begriff sein. Erst vor kurzem gingen sie mit ihrem 3. Full Lenght "Funeral Mouth", welches über Golden Antenna Records erschien, an den Start. Über Bandcamp gibt's nun das im Gründungsjahr 2007 erschienene Demo der drei Mannheimer für lau. Dementsprechend mager fällt zwar die Soundqualität aus, jedoch bewiesen sie schon damals, dass sich ihre brachiale Faust ebenso wie die von Isis oder Cult of Luna, den Magengruben der geneigten Hörer anpassen kann. Wenn nötig mit Nachdruck.


Converge: 
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Auch die Hardcoregötter Converge legten jüngst ein weiteres Album nach. "All We Love We Leave Behind" erschien über Deathwish und schaffte es abermals, sämtliche Kritiker um den Finger zu wickeln. Zu recht! Deathwish hatte nun auch die tolle Idee, eine Serie von Live-Aufnahmen (Radioshows, Auftritte, Demos, etc.) ihrer Schützlinge zu starten, als Dank für den Hörer kostenlos erhältlich. Im Falle von Converge ist es ihr 2005er Konzert im Triple Rock Social Club in Minneapolis, wo überwiegend Songs aus der "You Fail Me"-Ära performed wurden.

Buy Here, Here and Here


Okkultokrati:
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Mittlerweile auch keine Grünschnäbel mehr. Das Quartett, dass sich 2008 aus Mitgliedern von Haust und anderen norwegischen Underground-Bands formierte, hier mit ihrer kostenlosen Debüt-EP (das zuvor erschienene Demotape mal außen vor). Es versteht wohl kein zweites Land wie die Norweger, Black-Metal, Punk und Rock'n'Roll zu einer dermaßen schwungvollen Masse zu formen. Hier noch kürzer und knackiger als auf ihren späteren Releases.




Goodtime Boys:
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Die ersten vier Songs des Qunintetts aus Cardiff, Wales, erschienen auf einer 8-Track-Split mit ihren Landsmännern Solutions. Tourten im Oktober mit den Chaoscorelern von Rolo Tomassi und Oathbreaker und hätten somit auch keine bessseren Tourpartner finden können. Wilder Mix aus Punk, Math- und Post-Hardcore. Nice!







Ancst:
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Black-Metal-Trio aus der deutschen Hauptstadt. Beladen mit tonnenweise Blast Beats und Double Bass, dennoch die Melodie nicht vernachlässigend. Ihr 3-Track-Debüt-Demo erscheint über Spastic Fantastic oder ist über ihre Bandcampseite gegen Spende erhältlich.







Groke:
Zwei durch und durch nach Punk aussehende Girlies, mit einem seltsamen Mix aus Crust und Sludge. Ist aber alles erlaubt in Providence, Rhode Island, der US-Bundesstaat, der sich immerhin für so noisige Auswüchse wie Arab on Radar, Lightning Bolt oder Daughters verantwortlich zeichnet.

Donnerstag, Dezember 6

Megapeng! Records setzen sich für Tsunami-Opfer in Japan ein.


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Das Berliner D.I.Y.-Grrrl-Recordlabel Megapeng!, nach eigener Aussage ein Heim für "girlish electro plingplong music", setzt sich für die Opfer des todbringenden Tōhoku-Erdbeben 2011 ein, das Japan an seiner empfindlichsten Stelle traf und an die 16.000 Menschen das Leben kostete. Für viele Menschen, die gerade noch rechtzeitig den tödlichen Fluten des Tsunamis entkommen konnten, dauert das Überleben noch bis heute an. Über die Labelpage könnt ihr euch eine Compilation downloaden und anschließend eine Spende hinterlassen, bei der ihr direkt zwischen sieben Hilfsorganisationen wählen könnt. Auf dem Sampler vertreten sind u. A. unsere Electro-Trash-Punks Les Trucs, die Riot-Grrl-J-Punk-Chiptune-Röhre Räuberhöhle, und Tannhäuser Sterben & das Tod, eine experimentelle Elektro-Post-Punk-Kollaboration von ehemaligen Von Spar- und Mediengruppe Telekommander-Mitgliedern.



DL Megapeng!-Compilation "ich danketsu"

Im Übrigen wird das Label sein "Shoppingcenter" am 07.12.2012 schließen und will daher kräftig aufräumen. Kaufen könnt ihr neben diversen Labelreleases, darunter auch die "Räuberhöhle Loves Saalschutz-Split", Klamotten eurer Lieblingskünstlerinnen, Kinderkram und Allerlei, teils stark reduziert. Ein Großteil ist natürlich nur in der Trendfarbe PINK erhältlich. Wer also nochmal zuschlagen will, sollte sich mit seinem Besuch schleunigst beeilen. 

...tot aus dem Wald



So, so. Das Bandcamp vor allem für junge, unerfahrene und in den Anfangstagen mittellose Musiker ein geeignetes Standbein darstellt, lässt sich jüngst am Beispiel dieses jungen Herren hier zeigen. Unter dem Künstlernamen ...tot aus dem Wald veröffentlichte Falk Hummel nun zwölf Tracks auf Bandcamp, zusammengefasst unter dem Titel "Die Liebe ist alles, ich bin nichts.". Mit Tracktiteln die sich lesen, als würden sie fortan immer weiter in einen Strudel aus Wahnvorstellung, Gewalt und Exzesse hineingesogen werden. Klar, dass da kein durch den Weichspüler gezogener Indie-Pop zu erwarten ist. Stattdessen gibt's D.I.Y.-Hardcore in der Schnittmenge von Cybergrind und Black-Metal. Hummel selbst übernimmt dabei das komplette Bandequipment, spielt Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthesizer und benennt seinen Stil selbst als "Onemanselfdestructioncore". Und da er vermutlich, wie jeder andere Mensch auch, nur zwei Hände zur Verfügung hat, sind seine Songs größtenteils überlappend am Rechner entstanden. Das hört man an einigen Stellen und vor allem dann, wenn er sein Gekreische oder seine selbsterzeugten Growlchöre vielfach durch den Stimmverzerrer jagt. Jedoch ist es bemerkenswert, mit welchem Songverständnis er zu Werke geht, auch wenn sich mit der Zeit ein Muster bei der Songzusammensetzung erkennen lässt: die Songs fangen meistens mit einem Filmsample an, gefolgt von einem Electropart, bis hin zum Grindcoreausbruch, mit abschließendem Jazz-Sample. Der Synthiepart von "Die Nacht ist finster..." könnte auch vom Mortal-Kombat-Soundtrack entliehen sein. "Schneide mich..." lässt zweimal diese krankhaft schöne Hookline aufblitzen und überhaupt hat er das Metalriff gefressen. Jetzt fehlt eigentlich bloß noch eine richtige Band im Rücken, mit der er seine manischen Fantasien zusammen ausleben kann.   

DL Die Liebe ist alles, ich bin nichts.

Mittwoch, Dezember 5

Cover-Designer gesucht! [Tanzcafé Jahressampler]



Hallo Besucher des Tanzcafé,

ihr habt doch sicherlich schon von unserem Sampler gelesen, den wir zum Jahresende planen? Nun, der Dezember ist angebrochen und das Release unseres krassen DIY Samplers rückt immer näher.

Jetzt ist noch mal deine Mithilfe gefragt!.. Sofern du kreativ bist und Ahnung von Grafikprogrammen hast. Denn wir brauchen dringend noch jemanden, der uns ein Cover für unseren Jahressampler bastelt.

Zur Belohnung erhältst du, naja, eigentlich auch nur das, was wir den Anderen auch bieten - Musik. Für deine Mühe sollst du dich aber natürlich auch selbst namentlich auf dem Coverbild verewigen dürfen. Zusätzlich wollen wir dich an, mit uns befreundeten, Bands und Labels als Grafiker weiter empfehlen.

Ach ja, wie du mitmachst: Sende mir einfach so schnell wie möglich einen Vorschlag des Coverbildes (rockschuppen@gmx.at) und dann besprechen wir die Einzelheiten.

Was passiert eigentlich, wenn sich niemand meldet? Dann müssen wir uns selbst an Photoshop setzen - Keine gute Idee! ;)

Pay what you want for Angelika Express !!!



Kennt denn noch jemand von euch Angelika Express?

Ich glaube das war mitunter eine der Bands, die zur Bekannheitssteigerung unseres Blogs geführt hat. Wer sich noch für diese Band interessieren sollte, der hat jetzt Glück. Zur Weihnachtszeit haut die Gruppe ihren kompletten Stuff nochmal auf Bandcamp raus und lässt dich den Preis bestimmen (ja, auch 0€ möglich).

Darunter befinden sich nicht nur, dass legendäre Debút-Album und die extrem kostbaren ersten EPs, sondern auch das aktuelle Album 'Die feine englische Art', das eigentlich in einer handgefertigten Box mit Vinyl, Kassette, CD selbst gezeichneten Artprints uvm. für 80€ daher kommt.

Also schaut mal vorbei. Hier geht's zur Bandcamp-Seite --> http://angelikaexpress.bandcamp.com/

Viel Spaß!

http://angelika-express.de/
https://www.facebook.com/angelikaexpress

Die Bandcamp-Punks Vol. 3



Die Bandcamp-Punks gehen in die dritte Runde. Um mal wieder von dem hier zuletzt vielfach vertretenen Pop-Punk etwas loszukommen, wurden diesmal vorrangig deutsche Punkbands (bis auf eine Ausnahme) berücksichtigt. Die haben's nämlich nicht ganz so mit den mainstreamartigen Ausbrüchen dieser Sparte und zelebrieren Punk daher lieber nach Definition und Moral. Mal härter, mal etwas weicher, schnell oder langsam, fett groovend oder lofi. Viel Spaß. 

Dikloud:
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Erstes Demo-Release des Trio's um ex-Total Konfus-Frontmann Leo. Deutschpunk - oder wie sie ihren Stil selbst beschreiben - Hundepunk, von treibend rockig bis emotional dahinpletschernd. Spielten auch schon mit Todeskommando Atomsturm und Goldner Anker. Ihr Debüt beinhaltet sieben Songs + drei Akustikbonustracks.







Toleranzgrenze:
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Vor kurzem erst durch Nihil Baxter's Jo ins Leben gerufen, mal schnell 13 Songs eingespielt und schon wieder weg vom Fenster. Ihr selbstbetiteltes Album wird demnächst post-mortem via Yakuzzi Tapes erscheinen und enthält biergetränkten Deutschpunk, weniger trashig als o. g. NB, dafür mit mehr Attitüde.    







Wrong Again:
Lastfm
Melodic-Punkrock, importiert aus der Russischen Förderation. Hauptaugenmerk liegt eher auf Emotionen als auf politische und gesellschaftliche Problemfelder. Leider mit etwas schwächelnder Stimme, dafür mit sympathisch dreckigem Chorus im Song "Stubborn", wovon es ruhig ein paar mehr hätten sein können.







Danger! Danger!:
Bandpage
Die Tübinger Punk-Combo mit ihrer taufrischen Debüt-EP.  Pfeilschneller, fast trashiger Rotzpunk. Die 7" verlässt im Januar das Presswerk und wird auf Spastic Fantastic und Crapoulet Records erscheinen.









Nervöus:
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Turbolenter Bastard aus Hardcore-Punk und Screamo, bei dem die fünf Berliner keine Kompromisse eingehen. Die acht, sofort in die Gliedmaßen wandernden Songs sind auf zwei EP's verteilt.







Front:
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"FRONT machen Punk. Sperrig, kantig, schnörkellos - von den 80er Jahren inspiriert, aber nicht darin zurückgeblieben". 2003 als Coverband diverser Punk/New-Wave-Combos gegründet, veröffenltichten sie bislang zwei Alben, eine 10" und eine Split-7" mit Prinzessin Halts Maul. Ihr Debüt-Demotape gibt's für lau über Bandcamp. Damals noch minimalistischer und lofi als auf ihren Labelreleases. Auf's Wesentliche beschränkt halt!


Buy Here and Here

The Thank You Ma'ams - typisch Tennessee!


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Whiskey-Trinker aufgepasst! Das Trio (manchmal auch als Quintett unterwegs) The Thank You Ma'ams aus Murfreesboro laden herzlichst zum Treffen der anonymen Alkoholiker ein. Im staubigen Wüstensand darf ausgelassen zu Bluegrass um's Lagerfeuer getanzt oder zu melancholischem Akustik-Folk auf den umherliegenden Baumstämmen Platz genommen werden. Für selbstgebrannten Schnaps ist gesorgt. So läuft das nunmal in Tennessee!



DL Handkerchief E.P.

Dienstag, Dezember 4

Digital Kunstrasen .Net [Labelvorstellung]



Da ich immer wieder gefragt werde, woher man denn noch den Ich, Alexander -Erstling "Lieber traurig als wütend" downloaden könnte, habe ich nach 7 Jahren endlich mal beschlossen dem Netlabel einen Post zu widmen, das meine liebsten Musiker released hat - Digital Kunstrasen.

Das Projekt wurde 2005 von zwei jungen Menschen ins Leben gerufen, denen jegliche Formen von Kunst wirklich alles bedeuten. Das zeigen sie indem sie unbekannten Künstlern die Möglichkeit bieten ihre Werke kostenfrei bei einer Plattform zu veröffentlichen, bei der nichts größer geschrieben wird als die Wahrung dieses fabelhaften Schatzes.

Neben einiger wirklich guter Texte unbekannter Poeten, finden sich hier vorrangig Demos und EPs diverser Independent Bands. Das sind unter Anderem Songwriter wie der bereits erwähnte Ich, Alexander, aber auch Postcore-Bands wie We Had A Deal oder auch Thoughts Paint the Sky schrieben bei diesem Label ihre Anfänge.

Auf ein bestimmtes Genre hat man sich zwar hierbei nicht festgelegt, dennoch findet sich im Kunstrasen hauptsächlich Musik aus den Sparten Indie, Electronica, Singer/Songwriter, Hardcore und Postrock. Das alles gibt es zum kostenfreien Download direkt auf der Seite. Die Qualität der Dateien lässt zwar mit Bitraten von meist 192kbps und weniger leider etwas zu wünschen übrig, aber interessante Bands findet man allemal!

Also klickt euch mal durch und erfreut euch an neuer Musik.


Broke?!



Kleines Electro-Pop-Punk-Mosaik aus melodischem Dance und bedächtigen Klangharmonien.

DL In Focus EP

Birds in Row - Der Untergang


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Frankreich im Jahr 2009: Paris steht in Flammen. Während hasserfüllte Anarchisten plündern, randalieren und jegliches gesellschaftliches Miteinander in Schutt und Asche aufgehen lassen, tritt Sarkozy mit einer letzten Verzweiflungsrede an das Volk heran. Vergebens. Die Menschen haben längst aufgehört in die leeren Worte und Versprechungen der Großen zu vertrauen. Inmitten des rebellierenden Mobs erheben sich Birds in Row wie "Phoenix" aus der Asche einstiger Sling69 und treiben die Schar gnadenlos voran. Dieser "Koloss" wird vor nichts und niemanden halt machen und alles dem Erdboden gleich machen, was sich ihm in den Weg stellt - ob nun kompromisslos niedermetzelnd oder doch in atmosphärischer Beklemmtheit zappeln lassend. Mit Converge, Touché Amoré, Loma Prieta und Defeater greifen die Alliierten mit ein. Nicht hinter Frankreich stehend, sondern Seite an Seite mit Birds in Row. Mit dem Ziel der totalen Zerstörung, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wie es danach weiter gehen soll. Muss es auch gar nicht. Sich selbst aufgeben bringt auch immer die Einsicht mit, dass da nichts mehr ist, was man verlieren kann. Und wenn es auch bloß noch letzte, verdammte Minuten sind, die wir hier auf Erden verbringen - es werden die schönsten Minuten unseres Lebens sein.

DL Cottbus EP

Buy Here, Here, Here, Here, Here and Here

Kate of Kale - Einmal Pop-Punk mit Spaß und etwas Hardcore, bitte!


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Die vierköpfige Band aus Singapore ist sicher nicht die Neuentdeckung, denn die gibt es immerhin schon seit 1999. Schon reif genug für einen sehnsüchtigen Blick über den großen Teich Richtung Bad Religion und Pennywise, noch zu jung, um an Fun-Punks wie Blink oder Sum41 spurlos vorbei zu ziehen. Beide Epochen hinterlassen unüberhörbar ihre Spuren im Pop-Punk von Kate of Kale, was einerseits zu schmissigen Rocknummern, auf der anderen Seite aber auch zu überflüssigen Teenieklamauk führen kann. Und wenn die Jungs besonders gut drauf sind, dann überziehen sie ihren Spaßfaktor bis ins vollkommen Überdrehte und fast schon Spastische. Das muss nicht unbedingt negativ gemeint sein, als dass es vielmehr zeigt, dass auch eine Singapurische Band durchaus ihren Spaß am Pop-Punk haben kann. Untergekommen sind sie bei den beiden Heimat-Labels Wake Me Up Music und 29 Cornflakes Records. Über Letzteres kann man sich ihr Debüt-Album "The Early Days" für (derzeit) gerade mal 2 $ sichern. Sieben Jahre nach ihrem zweiten Output "This Hole We Call Our Heart" erscheint über Bandcamp plötzlich die Free-EP "Slut Avenue", als Vorab-Hörprobe zu ihrem neuen Album, welches man zu einem späteren Zeitpunkt direkt von der Band ordern kann. Ein erster Hördurchlauf lässt fast vermuten, dass sich ihr jugendlicher Pop-Punk mutwillig der Zeit anpassen möchte und die Band mit Post-Hardcore ein ebenso post-modernes Genre für sich entdeckt hat. Warten wir's ab...


DL This Hole We Call Our Heart

Montag, Dezember 3

Glen Strachan - alles, bloß kein Britpop!


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Er ist weder der musikalische Freigeist, der er gern sein möchte, noch ein Noel Gallagher. Er ist bloß ein typisch britischer Musiker. Und das Aushängeschild für britische Musik ist entweder kerniger Rock'Roll oder hochmelodiöser Pop. Glen Strachan selbst kann sich zwischen beiden noch nicht so recht entscheiden und wählt daher den Zwischenweg. So zumindest in seinen früheren Bandprojekten TheBed und England & The April. Seit 2007 wandelt Strachan immer mal wieder auf Solopfaden, veröffentlichte bislang drei Alben und zwei EP's, darunter eine Cover-EP mit Songs von John Denver, Mike Oldfield, Portishead und Magnetic Fields. Zwar vom spröden Singer/Songwritertum angetan, kann er sich dennoch nicht mit dem Stilpurismus anfreunden. Einflüsse von Folk über Alternative bis hin zum Indie-Pop, führen ihn immer wieder zurück zu seinen Wurzeln. Seinen experimentellen Höhepunkt krönte er wohl mit seinem zweiten, abstrakten, soundtrackartigen Album "8 Love Rivals", welches ausgerechnet in seiner zeitweiligen Wahlheimat Berlin entstand, und was somit auch einige deutsche Gastmusikerinnen wie Anita Kolbe und Uta Körner erklären dürfte.    

Glen Strachan:  ->DL Your Starkself//->DL 8 Love Rivals//->DL Dodgy Covers EP




TheBed: 
Strachan's erste ernstzunehmende Band. 1999 von ihm ins Leben gerufen, nach einigen Demos, 7inches und EP's war 2005 wieder Schluss. Schade! Unter die Haut und vor allem in die Gliedmaßen dringender Alternative-Punk mit Feel-Good-Hymnen.  






England & The April: 
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Nahtloser Übergang. Nachdem sich TheBed aufgelöst hatten, sprangen einige Mitglieder direkt rüber ins nächste gemeinsame Bandprojekt. Diesmal stand das Experiment im Vordergrund, denn einen einheitlichen Sound sucht man auf ihren drei EP's vergebens. Alternative, Psychedelic, Dream-, Indie, Folk- und Gitarren-Pop wechseln sich von Song zu Song ab, reichen sich die Hand oder verschlingen sich. Mit fröhlichen Chören jedoch harmonisch kombiniert und somit hörbarer, als es sich lesen lässt.



Jeeps: 
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Irgendwas zwischen Alternative, Punk, Folk und ein bisschen Psych. Strachan ist kein festes Mitglied der Band, sondern mischt lediglich in den Live-Shows ordentlich mit. Tolle Band mit Suchtgefahr!!








Seit geraumer Zeit macht Strachan nun auch in Label, dass eigentlich vielmehr eine Art Fanpage darstellt - Fan seiner eigenen Musik und Fan diverser Künstler, die Strachan selbst gut findet und Künstler, mit denen er zusammen arbeitet. Darunter auch der eigenwillige Singer/Songwriter William Nein, die sich auf ihren Releases gegenseitig gastmusikalisch aushelfen, der New Yorker Jazzmusiker Albert Goold (höre hier und download Song "Under the Rubble" for free hier) und der Folk-Singer Groke.
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Charmanter Singer/Songwriter-Folk mit Mundharmoniker im Nacken, Akustikklampfe im Anschlag und Schellen zwischen den Zehen. Strachan ist als Gastmusiker zu hören.




Da es keine feste Verbindung zwischen Künstler und Label gibt, ist Tea Tone eher als Musikseite mit Sammelsoriumcharakter anzusehen, auf denen Strachan auch einige Releases nebst Erklärungen seiner bisherigen Projekte anbietet und zur Schau stellt. Physikalische Erzeugnisse kann das Label noch nicht aufweisen, in Strachan's Rumpelkiste finden sich lediglich einige Promo-CDr's wieder. Auf der Labelpage hat man dennoch die Option, eine Spende für's Label und für die jeweils darauf vertretenen Künstler, zu hinterlassen. Das Geld für's Label wird dementsprechend für weitere Künstler, nach denen Strachan im Netz sucht, verwendet.

Sonntag, Dezember 2

Scene Release #7



The_Bottrops-Hinterhofhits-(DR143)-CD-DE-2012-k4

(Bevor ich hier mit Palaber anfange, möchte ich mich für das Auflisten von Releases bei Hatecontainer aus der Shoutbox bedanken! Danke) HGich.T hätte hier ebenso gut stehen können, aber mal ehrlich: Wir wollen Punk!

Jetzt also die Bottrops mit ihrem dritten Album. Für manche mag der Sound nach der Auflösung von Terrorgruppe immer noch ein Rätsel sein. Was die Jungs aber nicht verlernt haben ist Kritikfähigkeit. Eben jene Kritik am System und an die Gesellschaft üben die Jungs auf ironische, aber auch sehr direkte, Art und Weise immer noch aus. Das klingt manchmal nach Ärzte und manchmal nach Faust in die Fresse. Also genau richtig um den bürokratischen Nachbarn damit aufzuregen!

Besonderer Kaufanreiz sollte die Aufmachung des Datenträgers sein. Die CD ist zwar als foldout Digipak weniger spektakulär, dafür gibt's bei Flight13 für den gleichen Preis ein hübsch aufgemachtes hellblaues Vinyl.

Da bestellen:
http://www.flight13.com/details/101780/bottrops-hinterhof-hits

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