Mittwoch, Dezember 21

Jahresende: Microwave - Much Love



Jetzt ist es schon Monate lang still auf unserem Blog. Haben weder die Haustür geöffnet, noch die Post gelesen, geschweige denn einen Post für den Blog vorbereitet. Und keine Sorge, eine Top 10 des Jahres 2016 haben wir auch nicht aufgestellt. Wenn ihr das wollt, könnt ihr euch durch die anderen Musikfanzines arbeiten oder eure Facebook-Timeline durch scrollen. Was bleibt also nach meiner langen Schreibabstinenz? Vielleicht ist es dieses Album von Microwave. Die vier Musiker aus der Hauptstadt Georgias veröffentlichten nur zufällig mein persönliches Lieblingsalbum Dezember 2016, obwohl es schon drei Monate alt ist. Wie auch immer, Much Love ist der zweite Langspieler der Band, auf dem die Truppe ihre Liebe der Welt widmet. Das schöne an der Platte ist ja, dass sie unterbewusst so sehr Punk ist, wie es die Musikerkollegen aus Kalifornien kaum schaffen könnten. Mit den vier braven Buben auf dem Cover erscheint das Album so unscheinbar, womöglich ein Album gespickt mit schnulzigen Liebessongs, aber das muss es gar nicht sein. Es ist eher eine Liedersammlung gegen den Dreck der uns umgibt, ummantelt mit den Emotionen und dem Indiesound à la Tim Kinsella -Projekte. Das alles explodiert in ambient-postigen Schreimomenten, wie man sie im deutsprachigen Raum von Fjørt oder The Tidal Sleep kennt.
Zieht euch die Band einfach mal rein und kauft die Platte, am Besten beim Label SideOneDummy, da gibts die nämlich noch im coolen White Splatter Look.

Bandcamp
SideOneDummy Rec.

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