Samstag, Juni 16

Wiederhören: The Plot To Blow Up The Eiffel Tower - Love In The Fascist Brothel




Der Rocco hatte mich kürzlich zu einer "Poste 10 Tage lang ein Album für die Ewigkeit und nominiere dabei jeweils einen Freund, das gleiche zu tun"-Facebook-Aktion eingeladen, die ich allerdings aufgrund meiner kaum vorhandenen Facebook-Freunde ausschlagen musste. Tja, ich bin scheinbar so asozial, dass ich mir nicht mal falsche Freunde auf soziale Netzwerke leisten kann. Sei es drum. Hätte ich die Einladung angenommen, wäre das zweite und leider auch letzte Album "Love In The Fascist Brothel" von The Plot To Blow Up The Eiffel Tower wohl sicherlich dabei gewesen. Nicht etwa, weil sich darauf Punk-Hymnen en masse befinden. Es hat vielmehr einen nostalgischen Wert, weil mir die Band zur damaligen Zeit nicht nur die Tür zu einer eigenwilligen Musikergemeinde in San Diego öffnete, sondern vor allem auch zeigte, dass es so viel mehr gab als Mainstream-Punk. Zwar sind die ehemaligen Mitglieder mittlerweile in wesentlich zugänglicheren Kombos unterwegs (u. A. Crocodiles, Psychic Dancehall, Haunted Hearts, Wavves). Mit TPTBUTET hatten sie für mich damals aber ein Tabu gebrochen, indem sie einen Genre-Mix kreierten, der sich mir jeglicher Vergleiche entzog. Heute, einige hundert Bands abgestumpfter, würde ich es schlicht als jazzigen Math-Garage-Trash-Punk bezeichnen. 
Dennoch: bis jetzt ist mir keine annähernd artverwandte Band unter die Ohren gekommen. Für Tipps wäre ich aber sehr dankbar.

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