Freitag, Mai 24

Strikedown Records - DIY-Hardcore aus Cagliari


Das italienische DIY-Hardcore-Label Strikedown Records existiert seit 2010 und ließ sich im sardinischen Dreh- und Angelpunkt, Cagliari, nieder. Für die Gründung seines eigenen Labels nennt Eigner Carlo Articolo zwei Gründe: 1.) um die Releases seiner eigenen Band Rise After Defeat an den Mann zu bringen; 2.) um den DIY-Gedanken des Hardcores zu unterstreichen und aufrecht zu erhalten. Beides ist ihm bisher ausgezeichnet gelungen.

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Rise After Defeat:

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Vierköpfige Band aus Cagliari, die nach ihrem Debüt-Demo-Album aus dem Jahr 2009 und nach internen Querelen ihr Line-Up fast vollständig wechselte. 2010 bei Strikedown Records angekommen, über das schließlich zwei EP's erschienen und das den dunklen und nihilistischen Chaoscore von Rise After Defeat einen würdigen, scheppernden Sound verlieh. Mittlerweile sind einige Band-Mitgliedern auch in anderen Projekten involviert, z. B. Amongthem und My Own Prison.




Foxxes:

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Foxxes aus der walisischen Hauptstadt Cardiff fanden 2010 zusammen und nahmen noch im selben Jahr ihr Debüt-Demo "Winters Alone" auf. Mit dem Luxus zweier Gitarristen treiben Foxxes ihre Songs energetisch und melodiös durch den Hardcore, der durch aggressives bis erschöpfliches Geschreie nochmal ordentlich zerrüttelt wird. Auch wenn die fünf Freunde ihre Tagebücher gerne mal schwarz ausmalen, muss nicht alles in Depressionen und Ausweglosigkeit münden.



Reflections of Internal Rain:

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Die serbische Band ROIR gründete sich 2004 als Trio, ehe später Sänger Dusko und Ground Zero-Bassist Nikola das Line-Up vervollständigten. Ihre Diskographie wird bislang von einem Album ("Last Flood"), eine Split (mit der serbischen Screamo-/Hardcore-Punk-Band Deer in the Headlights -> kostenlose Downloads HERE & Buy HERE) und zwei EP's geschmückt. Ihre letzte,"Answers", erschien 2011 als ltd. Tour-CD in Eigenregie und wurde 2012 als Co-Release zwischen Strikedown und Brain Ache auf transparenten 12"-Vinyl wiederveröffentlicht. Zu hören gibt's darauf unerschöpflichen Hardcore-Punk mit Growl- und Kreischgewitter und treibenden Melodien.
 


Hardway:

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Trügerische Idylle am Garda-See. Seit 2006 treiben dort Hardway ihr Unwesen und verjagen mit angepissten Hardcore-Punk und zerschmetternden Metal, Ruhe und Gesellschaftsfrieden aus der beliebten Urlaubsregion. 2008 erschien ihr Debüt-Album "Hold Out to the Last" (Buy HERE) über Sliptrick Records. Ihr zweites Release "Towards the Lights" erschien drei Jahre später und ist über Strikedown als kostenloser Download erhältlich, bzw. als CD ebenfalls (fast) geschenkt (derzeit 1€ !!!).





Blame It On the Ocean:

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Das italienische Quintett spielt rifflastigen, kompromisslosen Hardcore, dessen giftspeiende Vocals fast schon im Deathcore ankern. Im tobenden Sturm lassen sie dennoch Platz für einige düstere Melodien. Nach ihrem S/T-Demo im Jahr 2009 und zwei EP's über Strikedown (ihre zweite "II Songs EP" in Kooperation mit dem deutschen Tapelabel Mustard Mustache) soll dieses Jahr ihr Debüt-Album "From the Depths" folgen, welches über der Bandcamp-Seite teilweise im Stream vorgehört werden kann.



Embrace Destruction:

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Niederländisches/italienisches Quartett, das sich aus Mitgliedern von Samaritan, Face Your Enemy und Still In Da Game zusammensetzt. Mit Embrace Destruction lassen sie ihre Rapcore-Vergangenheit ein Stück weit hinter sich (allerdings nicht vollkommen außen vor) und widmen sich nun oldschooligen Metalcore. Auf ihrem zweiten Album "Reign of Terror" versammelten sie zusätzlich die Frontmänner von Enemy Ground, Nasty, My City Burning und Arma Gathas.





Cursed This Ocean:

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Das Quintett, bestehend aus deutschen und italienischen Mitgliedern, verbindet Post-Hardcore mit Post-Metal und kommt auf ihrer "Cursed"-EP dabei ungewohnt schnell auf den Punkt. Ihr Debüt-Album "Lightbringer" (Stream HERE) kommt da schon etwas ausdauernder daher, gönnt den brutalen und teilweise noisigen Parts mehr Freiräume im Gegenspiel und den düsteren Vocals mehr Aufmerksamkeit. Gemixt wurde es in Oldenburg (Tonmeisterei), released in Cagliari.

 



Ashes of Betrayal:

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Pfeilschnelles, metallisches Hardcore-Punk-Biest aus dem sardinischen Sassari, das gefühlt für jeden Song ein und den selben Takt verwendet. Ideal für sture Tanzpuristen und Headbanger, für den Rest wohl eher anstrengend. Neben ihrer ersten Label-EP stehen auf ihrer Bandcamp-Seite auch die beiden Demos der Band zum kostenlosen Download bereit. A.o.B.-Shouter Giopy ist seit 2010 auch hinter'm Mikro der Post-Hardcore-Band Get the Knife zu finden.

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