Donnerstag, Februar 21

The Fight & Paperbird

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Im Juni 2010 setzten sich die vier Musiker Bradey Feil, Todd Andrews, Devin Fortier und Erik Grice in ihren 86' Dodge und fuhren zu einer Waldhütte am See, irgendwo in Kanada. Damals noch mit dabei war 40 Thieves-Gitarrist Caleb Neumeier. Dort entstanden die ersten Songs ihrer kurz zuvor gegründeten Band The Fight, die erst im Nachhinein mit Gesang versehen und später zum Teil auf der Debüt-EP "Birds" platziert wurden. Vom Nature- bzw. Homerecording ist allerdings nicht viel zu hören, da die gesamte Mannschaft ihre Instrumente fehlerfrei spielt und die Sänger mit naturgegebenen Talenten gesegnet sind, allen voran Bradley Daeland Feil, der allein mit seiner eindringlichen Stimme für den hohen Soul-Anteil in der Musik von The Fight sorgt. An anderer Stelle widerum könnte man denken, dass er seine Stimme Tom Waits auf dem Schwarzmarkt abgekauft hat. Im ähnlichen Verfahren wie die "Birds EP" entstand 2011 der erste Longplayer der Band "New Young Electric", ein beeindruckender Blues-Rocker, der von Robbie Josh Gwilliam (Michael Bernard Fitzgerald, George Canyon, uvm.) aufgenommen wurde. In Form einer 180gram-Black-Vinyl und CD gepresst, oder eben als Spenden-Download. Lohnen tut es sich in jedem Fall, da die Musik von The Fight selbst dunkelste Wolkendecken zu durchbrechen vermag und einfach nur Spaß macht. Veröffentlicht werden ihre Releases seit jeh her über das bandeigene Label Paperbird (siehe unten).






Buy Here & Here


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Seit 2007 veröffentlicht das kleine Independent-Label Paperbird, mit Sitz im nordkanadischen Edmonton, digitale und physikalische Alben verschiedenster Musiker und Gruppen. Auf eine bestimmte Stilrichtung zielt es dabei nicht ab. Von Soul, über Hip Hop, bis Indie und Folk-Punk ist eine Vielzahl unterschiedlicher Genres auf dem Label vertreten.

Ben Stevenson & The Wondertones:

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Wunderschöner Soul - mal verträumt, mal emotional explodierend -, der den Hörer unweigerlich an die Zeitmaschine fesselt und mit ihm Musikgeschichte der letzten 70 Jahre aufarbeitet. Wow!! 










Doobyis:

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Hinter Doobyis verbirgt sich der kanadische Rapper Brent Manning, der bereits seit mehr als zehn Jahren diversen Hip-Hop-Kollaborationen seine Stimme leiht. Seit seinem ersten regulärem Album ("D Day") im Jahr 2008 arbeitet er regelmaßig an eigenen Sachen, was bislang die drei Volumen der "Feeling Pretty Good" - Serie zur Folge hat. Um seinen Macho-Rap angemessen zu verpacken, sicherte er sich dafür die Dienste des DJ's MrB, der die passenden Beats beisteuert.


 40 Thieves:

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Wilder, kratziger Mix aus Indie, Orgel-Punk und Rock'n'Roll um Gitarrist Caleb Neumeier, der auch schon bei The Fight aushalf. Gegründet im Jahr 2006 und mittlerweile bereits wieder aufgelöst. Schade!








Lou Wreath:

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Lou Wreath nennt sich das Solo-Projekt von Kris K. Glabush, Frontmann der kanadischen Indierocker Pale Moon Lights, die ja dafür bekannt waren, ihre recht schwungvollen Melodien mit düsteren Texten rund um Schmerz, Verlust, Frust und Tod vollzustopfen. Mit Lou Wreath lebt er diese Thematik nun in Form von melancholischen Singer/Songwriter-Folk aus.






Lions For Sheep:

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Zeitlos schöner Indierock mit Rock'n'Roll-und Orgel-Einlagen. Aktiv in der Zeit von 2007 - 2010, u. A. mit den The-Fight-Mitgliedern Devin Fortier (Vocals, Gitarre), Erik Grice (Vocals, Gitarre) und Todd Andrews (Bass). 







The Rocky Fortune:

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Fast schon cineastischer, etwas Whiskey getränkter Rock, der mittels Banjo, Violine und Tamburin nicht selten Zuflucht im Folkrock sucht. Für den Bandnamen zeichnet sich Drummer Craig Florence verantwortlich, der eines Tages von einem Engel träumte, der sich zu ihm hinab auf die Erde begab, mit einer aus der Schulter herauswachsenden Boombox und ein Lied über einen Detektiv namens Rocky Fortunato vor sich hin trillerte. Alles klar!





Sailor's Blood:

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Holzig klingen sie nicht, aber wild, mit reichlich Bier und Wein in den Adern. Das mittlerweile aufgelöste Quartett Sailor's Blood aus Victoria, BC greift nach dem Piratenthema und verpackt es in folkigen Rotz-Punk.









The Wicks:

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Nach der Auflösung ihrer Mariachi-Country-Folk-Punk-Band Cheers in the Belfry im Jahr 2008, versammelten sich die Brüder Matt und Dustin McLean (beide Gitarre und Vox) und Keyboarder Jeff Gulka eine neue Musikantenschar um sich herum, mit der es nunmehr Richtung melodiösen Fidel-Folk-Rock gehen sollte. "Whiskey is my Favourite Thing" heißt es in "Whiskey". Nun, dieses Gefühl hat man nicht nur bei diesem Song.


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