Montag, Dezember 9

This Means You - The Act


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This Means You! Ja, euch! Die, die sich schon immer Hals über Kopf ins Moshpit stürzten, unbeeindruckt von den kritischen Blicken stocksteifer Poser drum herum. Aber so ist das nunmal bei kompromissbereiter und somit auch massentauglicher Musik, mit der A Day to Remember, We Came As Romans, Rise Against & Co. bereits seit vielen Jahren auf der Erfolgswelle surfen. Mit einem Genre-Cocktail, der oft auch mit den negativ ausgelegten Schlagwörtern "Mainstream", "Ableger" und "Fließbandware" einen faden Beigeschmack verpasst bekommt. Braucht man also noch eine weitere Band, die ein feines Gespür für treibende Melodien besitzt, obligatorische Shouts dazwischen wirft, um vielleicht noch einige unentschlossene Fans artverwandter Genres abzuwerben und das Ganze mit kitschigen bis klischeehaften Texten vollstopft, die von einer markanten und flehenden Stimme vorgetragen werden? Im Falle von This Means You aus Tel Aviv plädiere ich für ein klares JA. Zwar haben die vier Israelis dem Genre nichts neues hinzuzufügen, aber wenn Melodie, Gesang & Geshoute und Instrumentierung dermaßen gut aufeinander abgestimmt sind, dann macht derartige Musik richtigen Spaß. Allein die beiden Singles "The Bottle" und "The Act" sind von erschöpfender Ausgelassenheit und bedienen eben jedes nur erdenkliche Klischee, was Kritikern nun entweder ausreichend Kanonenfutter beschert oder Fans ausflippen lässt. Die fette Produktion geht auf Kosten von Useless-ID-Sänger Yotam Ben Horin, dessen Pop-Affinität auf This Means You's Debüt-Album "The Act" wohl kaum zu überhören ist. Ach ja, wäre bloß noch zu erwähnen, dass This Means You mittlerweile nicht mehr existieren, "The Act" im nächsten Jahr bereits seinen siebten Geburtstag feiert und Frontmann Assi Sender sich derzeit bei der Rock'n'Roll-Crew Project Revival und seinem elektronischem Solo-Projekt Scissors Say (Free Download HIER) warm hält.



DL The Act

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