Donnerstag, November 29

William Nein und seine eigene Version des Singer/Songwriters


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William Nein, ein englischer Singer/Songwriter, stellt auf seinem Debüt "MiniPops Junior EP" gleich mal von Beginn an klar, dass er nur das macht, worauf er Lust hat. Kein falsches Einschmeicheln und Honig-um-den-Mund-Geschmiere, keine triefenden Balladen, keine zwanghafte Tiefsinnigkeit. Die EP handelt schlichtweg von einer MiniPops-Drum-Machine, die darüber hinaus auch mehrfach Verwendung in seinen Songs findet, die er von einem Freund geschenkt bekam. Die Melodien sind nett, könnten auch Popsongs einer britischen Boygroup sein, nur das Nein nicht in einer Castingshow, sondern noch immer im Stimmbruch steckt. So hört es sich an, wenn eine Stimme roh und unbearbeitet ist. Natürlich eben. Obwohl er keineswegs ein schlechtes Organ hat, manchmal übertreibt er es eben gern - aus purer Lust. Da blitzen dann halt, neben seiner Singer/Songwriter-Folk-, auch die Punkwurzeln durch. Wer das ganze mit mehr (Instrumenten- und Gäste-)Vielfalt hören möchte, kann sein Full-Lenght-Debüt "No Heart's a Wasteland" über Bandcamp vorhören und sich bei Wohlwollen die CD bestellen. Oder ihr hört mal bei die William Nein Tea Party (Facebook, Myspace) rein, die Live-Version mit Bassist und Drummer.

DL MiniPops Junior EP
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